Der letzte Tag auf der Arbeit // MissBB & der Mutterschutz

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Irgendwann waren sie gekommen, der letzte und der vorletzte Tag auf der Arbeit. Die letzten Tage, denen ein ganzes Jahr lang Elternzeit folgen würde. Nicht mal schnell in den Urlaub und nach zwei Wochen wieder am Schreibtisch sitzen und dann alle Projekte wieder aufnehmen, die eMail Abwesenheitsnotiz ausschalten und sich von den Kollegen ein kurzes Update geben lassen – dieses Mal war es endgültiger. Und vor allen Dingen würde ich nicht mit Urlaubserinnerungen und Sommerbräune zurück an den Schreibtisch kehren, sondern mit einem kleinen Sohn, der dann gerade seinen ersten Geburtstag gefeiert hatte und der, während ich dann Tag für Tag wieder am Schreibtisch sitzen würde, schon seine eigenen ersten Stunden mit anderen Kindern verbringen würde. Unglaublich!

Die letzten Wochen hatte ich damit verbracht, Ordner auf dem Laufwerk zu strukturieren, Übergabelisten anzulegen, Kontakte zusammenzustellen, Projekte zu übergeben, viele Fragen zu beantworten, mich für Zusammenarbeiten zu bedanken… bis es am letzten Tag hieß, die automatische eMail Nachricht zu aktivieren, die Sender die nächsten Monate über bekommen werden, das Telefon auf den Empfang umzuleiten, meinen Schreibtisch komplett auszuräumen und meine „Eigenen Dateien“, wie Fotos, Urlaubsanträge  & Co…. zu löschen. Puh* das war schon nicht so einfach, denn schließlich blickte ich auf über 6 Jahre zurück, musste vielen tollen Kollegen erst einmal „Auf Wiedersehen“ sagen und ein bisschen in die Ungewissheit abhauen. Denn, was nun in meinem Leben passieren wird, ist nicht so voraussagbar, wie nach zwei Wochen Urlaub zurückzukehren. Ebenso habe ich seit der Schulzeit nicht mehr als 3 Wochen am Stück frei gehabt, weil ich stets in den Semesterferien Praktika gemacht habe und auf der Arbeit nie mehr als 2 Wochen weg war. Alles neu macht also der September.

Neben all den offiziellen Dingen – so hiess es ja auch Bescheinigungen an den Arbeitgeber zu senden, die Krankenkasse zu informieren, den Parkplatz zu kündigen… hieß es aber auch, noch einmal Dankeschön zu sagen. Einmal dem Team, in dem ich arbeite und dann dem ganzen Büro. Und ja, ich wurde auch sooo unerwartet überrascht, aber vorher zeige ich Euch, wie ich versuchte, für all die tollen Momente ein kleines Dankeschön loszuwerden. Im kleinen Kreis lud ich meine engsten Kollegen zu einem Frühstück im Büro ein, denn so hatten wir noch einmal Zeit zu quatschen, zu lachen und gemeinsam in meinen vorletzten Tag zu starten… & natürlich, um mit alkoholfreiem Hugo anzustoßen. Achja… das war schon komisch, denn ein paar der Kollegen waren schon am nächsten Tag wieder on tour und somit war das mit ihnen schon der letzte Tag.

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Die Dickmanns-Törtchen sind übrigens ganz einfach gemacht:

  • 1 Packung Dickmanns – Waffeln abtrennen und beiseite legen
  • 500 Gramm Magerquark
  • Saft von halber Zitrone

in Rührschüssel mit Gabel vermischen bis es eine Masse ist.

  • 1 Becher Sahne steif schlagen und unter die Masse mischen

Dann auf fertige Tarteletts geben (oder man macht einen Kuchen draus und verteilt die süße Masse auf einem Biskuitboden). Ein Tipp – den Kuchen am besten am selben Tag machen, sonst kann der Boden ein bisschen zu weich werden. Zum Schluss mit den Dickmanns-Waffeln garnieren. Ganz einfach und schnell und früher der Renner auf meinen Kindergeburtstagen 🙂

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 Dazu gab’s Obst, Croissants, Brötchen, O-Saft, frisch gekochte Eier, verschiedenen Aufschnitt, Joghurts… und natürlich einfach das schöne Beisammensitzen und Quatschen.

Am nächsten Morgen und somit an meinem letzten Tag gab’s für alle noch einmal ein süßes Dankeschön für die letzten 6 Jahre und für die große Überraschung, die mir am Tag zuvor bereitet wurde. Und das in Form einer zuckersüßen Candybar mit Schoki, Muffins, „Mäusespeck“, Käsekuchen, Keksen und mehr. Alternativ wollte ich erst ein Frühstücks-Buffet aufbauen, aber die meisten haben morgens ja schon gefrühstückt und somit wurde es dann zuckersüß mit ein bisschen Baby-Deko.

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Und wie ich überrascht wurde? Nichtsahnend ging ich nach dem Team-Frühstück zurück in mein Büro und wurde dort von vielen lieben Kollegen erwartet. Alle mit einer rosa Rose in der Hand. Ich war so perplex und positiv überrascht, dass ich kaum ins Büro gehen konnte. Was für eine tolle Aktion! Unglaublich! Nach lieben Worten meiner Chefin und vielen Glückwünschen & „Rosen-Übergabe“ musste ich mich schon sehr zusammenreißen, meine Tränchen beieinander zu halten. Erst recht, als ich noch ein Abschiedsgeschenk bekam… *hach – Dankeschön! Bei so tollen Kollegen freue ich mich, dass der Abschied nicht für immer ist.

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