Ich packe in meinen Koffer: Massageöl, dicke Socken, Energy Drinks, Schokolade, Babymützchen…

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Das müsste man mal spielen: Ich packe meinen Koffer aber nur mit Dingen, die für die „Kliniktasche“ empfohlen werden. Habt ihr schon einmal das Wort „Kliniktasche“ gehört? Die Mamis unter Euch sicherlich, aber alle anderen wahrscheinlich noch nicht. Denn auch ich habe mich wieder auf neues „Mami2be“ Terrain begeben. Kliniktasche bedeutet nicht, dass ich noch kurzfristig als Arzt angeheuert habe und somit meine Arbeitstasche packen müsste, die „Kliniktasche“  steht fertig gepackt im Kinderzimmer, denn mit dieser Tasche wird dann, wenn’s losgeht, ins Krankenhaus gereist. Die muss der Liebste nur schnappen, ohne dass noch jemand in all der Aufregung etwas einpacken müsste.

Kommen wir noch einmal zurück zum „Ich packe meinen Koffer“-Spiel. Zuerst einmal würde das Spiel zweigleisig ablaufen, weil man auf der einen Seite eine Tasche für den Kreißsaal packen soll, bei der man auch an den Papa denken muss – auf der anderen Seite eine Tasche für danach – für’s Zimmer und für’s Baby.

Je nachdem, wieviele Teilnehmer bei dem Spiel mitmachen würden, könnte das schon Runde um Runde gehen, denn was letztendlich in meinem Kliniktaschen-Set gelandet ist, ist schon ganz schön umfangreich. Nun gehöre ich sowieso zu denen, die gerne mehr einpacken, als nötig… und auch im Krankenhaus möchte ich auf nichts verzichten… wobei ich ja tatsächlich nicht weiß, was mir fehlen könnte, denn ein Baby zu bekommen ist ja nicht unbedingt so, wie verreisen. Zudem war ich noch nie im Krankenhaus und ich kann mich beim Einpacken auch schlecht entscheiden. Also habe ich aus vielen Listen, die ich online, in Büchern und von der Hebamme bekommen habe, meine Liste gemacht. Und muss mal wieder feststellen, verrückt, an was man immer wieder Neues denken muss.

Für’s Baby

Für’s Baby gehört noch nicht viel in den Koffer bis auf Baby’s erstes Outfit – das wird sich wohl ändern, sobald wir das Krankenhaus verlassen. Dann wird meine Tasche wohl nur noch von BabyBBs Sachen dominiert werden. Aber jetzt stecken in der Tasche nur:

  • Kurzarmbody
  • Langarmshirt
  • Hose
  • Halstuch
  • Söckchen
  • Mützchen, denn die Kleinen kühlen am Schnellsten über den Kopf aus
  • Jacke
  • „Mulltuch“

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Äffchen & Deckchen von Bellybutton, Halstuch von Zara 

Alles andere bekommt der Kleine vorher im Krankenhaus gestellt – Strampler, Pampers, Pflegeprodukte…

Ebenso mit dabei:

  • MaxiCosi, denn ohne MaxiCosi kein Baby – aus Sicherheitsgründen.
  • eine Babydecke, so dass es im MaxiCosi kuschelig warm ist, wenn’s zum ersten Mal raus geht.

Für die Mama

Mama’s Austattung nimmt den größten Platz in der Kliniktasche ein:

Tasche für den Kreißsaal

  • Warme Socken – da hab ich die Selbstgestrickten von meiner Omi eingepackt – denn man sagt, mit warmen Füßen geht alles besser 😉
  • Ein langes Shirt – ich habe in Superman investiert, denn was kann man mehr gebrauchen, als Superhelden-Energie? Eigentlich soll man eins einpacken, das man aufknöpfen kann, aber ich habe keines & die, die ich gesehen habe – nee, das geht nicht 🙂 Vielleicht packe ich noch ein ausrangiertes Hemd vom Liebsten ein…
  • Massageöl – hier habe ich ein toll duftendes von L’Occitane eingepackt und hoffe, es wird auch zur Anwendung kommen und ich kann eine kleine Massage genießen. Und zwar das: L’Occitane Relaxing Massage Body Oil aus der Aromachologie Serie mit  Süßmandelöl
  • Lieblingsmusik – die hat der Liebste auf seinem iPhone, damit dürfen wir den Kreißsaal beschallen
  • Aufladekabel für’s Handy – wer weiß, wie lang das alles dauern wird, wieviel Musik wir hören und wann wir das erste Bild an die Großeltern schicken wollen 🙂 – da würden wir mit einem leeren Handy dann nicht mehr weit kommen
  • Meinen Fotoapparat
  • Arnica Globuli – die sollen heilungsfördernd wirken
  • Ich bin ja so duftverliebt, deshalb wird auch ein Raumspray von Primavera eingepackt
  • Lippenpflege – bei all dem aus dem Mund atmen, so wie es die Hebammen vorgemacht haben, können die Lippen schnell trocken werden
  • Meine Birkenstocks 🙂
  • Sollte ich doch zur Entspannung ins heisse Wasser wollen, einen Badezusatz von Weleda
  • Haargummis
  • Wasser & Apfelschorle

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Tasche für den Aufenthalt

  • sämtliche Beauty-Artikel, um mich wohlzufühlen
  • Mami-Bras – die ersten hab ich im H&M gekauft… man kennt die Größe jetzt ja noch nicht wirklich 🙂
  • Bademantel – habe ich Zuhause übrigens noch nie getragen… aber dennoch besitze ich einen, mal gucken, ob er zum Einsatz kommt?
  • Gemütliche Leggings & Joggingpants
  • Shirts + Jäckchen
  • Underwear
  • Buch & eine Zeitung (ob ich die jedoch brauchen werde?)
  • Das Sternchen-Stillkissen
  • Zwei eigene flauschige Handtücher
  • Ein Outfit für den Weg nach Hause
  • FlipFlops zum Duschen

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Und noch drei Geheimtipp anderer Mamis:

  • Lansinoh Salbe für die ersten Still-Tage
  • Strohhalme (wenn man total dumm liegt, so dass man schlecht trinken kann…)
  • weiches Toilettenpapier 😉 ich war ja noch nie im Krankenhaus, aber das soll wohl nach der Geburt anstatt des dort „hängenden“ eine Wohltat sein *lach

Für den Papa

  • Red Bull
  • Kleine Snacks für uns (Bifi, Müsliriegel, Haribo, Traubenzucker, Schoki)
  • Shirt & Hose zum Wechseln
  • Kleingeld – damit er mir auch mal eine heisse Schoki aus der Cafeteria holen kann (sollte ich darauf Lust haben? :))
  • Wodka-Shot nur für ihn 🙂 wer weiß… vielleicht auch eine kleine Flasche Prosecco für uns zwei 🙂

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Formelles

  • Mutterpass
  • Personalausweis
  • Beide Geburtsurkunden
  • Anerkennung Vaterschaft & Sorgerecht (haben wir vorher beim Jugendamt schon erledigt)
  • Krankenkassenkarte
  • Klinikanmeldung + Aufklärungsbogen (haben wir vorher schon mit der Hebamme ausgefüllt)

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Liebe Mamis, habt ihr noch wichtige Tipps? Noch kann ich packen 🙂

Hier gibt’s alle Posts rund ums “MissBonn(e)Bonn(e) & a Baby”

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11 Comments

  • Liebe Jana, ich wünsche Dir eine wunderschöne Geburt! Es wird zwar bestimmt kein Spaziergang, aber man ist nie näher dran am puren Leben und das macht Geburten für mich zu den schönsten Dingen, die man im Leben erfahren kann. Mein Tipp: Pack ruhig ein paar Unterhosen (und Jogginghosen) mehr ein. Und vielleicht liebe in dunkeln Farben 😉 Liebe Grüße
    Mia

  • Liebe Jana, alles Liebe für die Geburt.
    Lansinoh Stilleinlagen kann ich noch empfehlen, sind die besten u brauchst Du sicher auch schon am Heimweg! Sonst bist Du ja bestens ausgestattet 🙂

  • Toller Eintrag…ist alles dabei. So war meine Tasche auch ausgestattet. Es ging aber so rasent schnell, dass ich es alles nicht mehr gebraucht habe 😀

  • Ich lese nun schon länger in deinem Blog mit, hab aber noch nie kommentiert. Nun kann ich aber tatsächlich mal einen Tipp geben. Je nach Krankenhaus gibt es Fernseher mit Kopfhörer-Funktion, das ist praktisch, da man das TV nicht so laut machen muss. Man stört keinen und man versteht selbst besser, was gesprochen wird. Im Krankenhaus ist u.U. viel Umgebungslärm. Wenn du einen Kaiserschnitt hast, wirst du bis zu einer Woche im Krankenhaus sein und ich fand es ganz angenehm, abends was gucken zu können. Außerdem wäscht man sich im Krankenhaus wegen dem Baby und den Keimen oft die Hände. Von daher kann ich eine gute Handcreme gegen trockene Haut empfehlen. Zu deiner Frage, was den Lesestoff angeht: Wenn du wirklich gerne liest, wirst du vielleicht froh sein, ihn zu haben. Wenn du nicht so der Lese-Typ bist, wirst du im Kreißsaal nicht damit anfangen 😉 Ich war froh, was dabei zu haben. Am Anfang lagen zwischen zwei Wehen schon mal zehn Minuten und die Hebamme guckte nur alle halbe Stunde mal rein. Das wär mir echt zu langweilig gewesen und ehrlich gesagt, mein Mann war so aufgeregt, das mit dem keine sinnvolle Unterhaltung möglich war 😉

  • Ich musste gleich in der ersten Nacht nach der Geburt drei mal mein Shirt wechseln, weil ich ganz stark geschwitzt habe. Das ist wohl ganz normal nach der Entbindung, wegen der hormonellen Umstellung. Also lieber mehr einpacken. Bis mein Schatz mir mittags frische T-Shirts bringen konnte, musste ich im Krankenhaus-OP-Hemd rumlaufen. 😀
    Flauschiges Toilettenpapier ist wirklich ne Super-Idee, das kratzige Umweltpapier ist echt fies wenn du Geburtsverletzungen hast :/

    Von dem Zeug für den Kreissaal hab ich eigentlich gar nix gebraucht, bzw. ich hab nicht danach verlangt. Da hatte ich so gar keinen Kopf für während der Geburt. Sag am besten deinem Freund dass er dir fleissig Musik, Traubenzucker, Lippenpflege usw. anbieten soll.

    Alles Gute Dir!

  • Ich bin in den letzten Tagen über Instagram über dein Blog gestolpert und hane grade ganz neugierig alle deine BabyBB-EInträge gelesen – toll geschrieben!

    Ich bin zwar noch keine Mami, kann DIr aber trotzdem 1,2 Tipps geben, weil ich Kinderkrankenschwester auf einer Wochenbettstation bin.
    Mein erster Gedanke bei deiner Packliste war „Hauptsache Du ziehst deine geliebten Birkenstocks nicht an, sollte es aus irgendwelchen Gründne ein Kaiserschnitt werden“ – zumindest beim ersten Aufstehen rate ich den Mamis immer zu abwischbaren Schuhen 😉
    Also vielleicht zusätzlich noch ein paar Flip Flops?!

    Lansinoh-Salbe ist auch super!! Ich würde zusätzlich eventuell noch MultiMam-Kompressen besorgen (oder zumindest irgendwo „abspeichern“ dass der Liebste im Bedarfsfall gleich lossprinten und sie besorgen kann). Weil wunde Brustwarzen sind leider echt häufig und super-gemein!!

    Der Tipp von Monia mit den Kopfhörern ist auch gut, so ist es nämlich bei uns auch.

    Ansonsten bist du aber gut vorbereitet – ich wünsche DIr unbekannterweise für die Geburt alles Liebe!

  • Gibt es in deiner Klinik kein Familienzimmer? Da darf der Papa in der Zeit mit bei Mutter und Kind wohnen. Zumindest haben das Freunde von mir wahrgenommen. Er war dann immer bei allem mit dabei und schlief auch in der klinik und wurde da auch verköstigt.

    • Hallo Desiree,

      genau, das Familienzimmer gab’s und das konnten wir ab der 3. Nacht auch nutzen (vorher war leider keines verfügbar). Schon schön, wenn der Papi auch da ist & die ersten Tage live mitbekommt (und die Nächte *grins)

      Liebe Grüße
      Jana

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