Wie die „Trauzeugin“ plötzlich vor der Kamera landete

Fast drei Jahre ist es nun schon her, der „Livegang“ von MissBonneBonne.com. Und seitdem bin ich immer wieder dankbar für all die schönen Momente, die mir mein wenn-auch-ganz-schön-zeitintensives-Hobby beschert. Denn solche Momente motivieren immer wieder weiterzumachen, noch ein bisschen mehr zu geben, bis spät in die Nacht zu schreiben, Fotos zu machen, zu bearbeiten,…

Jede Lesermail zählt auf der Motivationsskala, jeder Kommentar. Denn beides zeigt mir: MissBB wird nicht nur gelesen, sondern meine tollen Leser beschäftigen sich auch mit den Themen und haben Spaß daran, manch ein Beitrag inspiriert den ein oder anderen sogar. Das finde ich manchmal schon ganz schön unglaublich. Was ich noch ein bisschen unglaublicher finde: Wenn plötzlich eine Nachricht von einem Profi in meinem Postfach auftaucht. Von einem Journalist oder Redakteur. Die stoßen auf meinen Blog? OMG!

So konnte ich es kaum glauben, als ich der Bild Zeitung schon einmal ein Interview (aus einer halben Stunde am Telefon wurde jedoch nur ein Satz samt Foto gedruckt ;)) oder Radio Bonn/Rhein-Sieg Tipps geben durfte. Genauso unglaublich fand ich es, dass vor einigen Tagen eine eMail vom WDR in meinem Postfach landete. Ob ich Lust darauf hätte, ein bisschen vom Trauzeugin-sein zu erzählen. Vor der Kamera!!! Ach Du meine Güte! Die Redakteurin war tatsächlich auf meine Trauzeugin Kolumne aufmerksam geworden! Und heute Abend um 22.00 Uhr ist es soweit, der Beitrag wird auf WDR bei frauTV ausgestrahlt! Da könnt ihr Euch vielleicht ein bisschen vorstellen, wie aufgeregt ich gerade bin!

Die Vorbereitungen haben großen Spaß gemacht. Die Telefonate mit der Redakteurin, das Stöbern in meinen Foto-Ordnern, das Revue passieren lassen von meiner Zeit als Trauzeugin und letztendlich der Dreh. Aber dennoch weiß man ja nicht, wie der Beitrag dann hinterher letztendlich sein wird. Wie findet man sich selbst im TV? Welche Passagen aus dem Interview werden gezeigt? Guckt man gerne zu oder muss man die ganze Zeit mit der Hand vor den Augen vor dem TV sitzen und denken: Oh nee, das bin ich ? Das ist meine Stimme? Findet man sich selbst sympathisch? Aber am meisten meldet sich hier auch die Sorge: Was denken die anderen Zuschauer? OMG! Da muss ich jetzt wohl durch.

Bis es gleich soweit ist, gibt’s hier schon ein paar „Backstage-Stories“:

Die erste eMail der Redakteurin war erst einmal nachfragend. Ob ich generell Lust auf einen gemeinsamen Beitrag hätte. Sie schrieb von ihrem Plan und schlug vor, einfach mal zu telefonieren, wenn ich mir all das vorstellen könnte. Ich bin ja neugierig 🙂 und so rief ich sie natürlich an. Wir waren gleich auf einer Wellenlänge und quatschten über den „Job“ als Trauzeugin, als ob wir uns schon länger kennen würden. Und stellten fest, ihre Idee vom Job als Trauzeugin passte komplett zu meinen Erfahrungen und Tipps, die ich daraus ableiten würde. Somit sagte ich zu.

Insgesamt telefonierten wir bis zum Dreh weitere 2x, um noch Dinge abzustimmen – wie, welche Tipps ich gerne nennen würde (denn schließlich galt es da schon einmal die Schilder, die ihr gleich im TV sehen werdet, vorzubereiten) und sie fragte noch weitere Details ab, um ihr Interview vorbereiten zu können. Ich fragte Dinge wie: Was ziehe ich am Besten an (denn manche Farben und Muster kommen vor der Kamera nicht so gut), was soll ich noch mitbringen und und…

Dann rückte der Tag des Drehs immer näher. Ich war ja schon ein kleines großes bisschen aufgeregt und gespannt. Auf die Redakteurin und auf das Kamerateam, auf das gesamte Prozedere… Die Aufregung in Sachen Team war jedoch unbegründet, denn alle waren wirklich nett! Gedreht wurde im Café Jlöcklich mitten in Köln – samt Publikumsverkehr, Espressomaschinen-Geräusch, Latte Macchiato… so, wie ich es ja generell gerne mag. Quatschen bei Kaffee und Kuchen (der jedoch fehlt, aber mit vollem Mund vor der Kamera…)

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Zum Start des Drehs wurde mir der Ablauf erklärt, ich bekam ein Mikro angesteckt, durfte mich nochmal abpudern 🙂 und dann ging’s schon los. In lockerer Interview-Form samt Aufregung. Ich hoffe, dass ich nicht allzu streng rüberkomme, es kann nämlich gut sein, dass ich vor lauter Aufregung mal das Lächeln vergessen habe. Was ich auf jeden Fall manchmal vergessen hatte, war nämlich das, was ich eigentlich sagen wollte. Schon komisch… dann spricht und spricht man und plötzlich verliert man total den roten Faden. Deshalb mussten ein paar der Antworten auch ein zweites Mal gedreht werden. Das Interview wurde übrigens ganz frei geführt, die Fragen gab’s vorher nicht für mich zur Vorbereitung.

Rund zwei Stunden später waren wir dann fertig – solange dreht man für ein paar Minuten TV-Beitrag 🙂 Und der rückt immer näher.

Bis es soweit ist, gibt’s hier noch ein paar Impressionen vom Dreh & jetzt lege ich schon einmal die Chips parat (& am Besten noch einen Schnaps…) Hier geht’s übrigens zur ganzen Trauzeugin-Kolumne… vielleicht seid ihr ja auch gerade mitten im Thema und wollt Euch noch etwas inspirieren lassen! Viel Spaß!

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