Als die dritte Mahlzeit einzog…

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Erinnert ihr Euch vielleicht noch an den Post, in dem ich davon erzählte, mit welchem Gequengel es mit dem ersten Brei losging? Der ist ja noch gar nicht so lange her und zum Anfang der Beikosteinführung hätte ich im Traum nicht daran gedacht, dass ich nur wenige Wochen später einen kleinen Futterneider-Sohn habe. Der jetzt inzwischen ganz genau weiß, was Mama da macht, wenn sie sich was in den Mund steckt. Wenn sie trinkt, ein Eis schleckt oder einfach nur einen Löffel umrührt. Denn in Babys Kosmos könnte das der Startschuss zu einer Leckerei für ihn sein. Denn schließlich fängt auch sein Brei mit einem Löffel an, der manchmal erst in meinem Mund landet um zu sehen, ob die Temperatur stimmt.

Wehe, es gibt dann nichts für ihn. Oder er darf dann doch an einer Brotkruste lutschen und ich muss sie ihm kurze Zeit später leider wegnehmen, wenn sich Stückchen lösen. Dann ist das Protestgeschrei groß. Einmal bin ich sogar in die nächste Drogerie geeilt, um ihm so eine 100% Birne Fruchtquetschtüte zu holen. Es tat mir so Leid, dass wir ihm sein „Anlutschessen“ wegnehmen mussten, wir aber weiter genüsslich den Eisbecher vernaschten – jedem unserer Löffel wurde auf dem Weg vom Eisbecher zum Mund enttäuscht hinterhergeschaut.

Mit immer mehr Mahlzeiten, die nicht mehr gestillt werden, habe ich plötzlich eine ganz neue Verantwortung. Eine ganz schön große. Klar habe ich bei der Schwangerschaft und auch jetzt beim Stillen auf meine Ernährung geachtet… aber nun ist das noch einmal ein anderes Kaliber. Denn nun legen wir viele Grundsteine in Sachen Geschmack, Gewicht & Co. Noch ernähre ich ihn genau nach dem Plan, den wir im Beikostkurs bekommen haben – aber bald werden wir immer mehr davon abweichen, denn dann nimmt BabyBB immer mehr an unserem Essen Teil. Dann heisst es zu schauen, dass er alle Vitamine und Nährstoffe bekommt, nicht zuviel Fett und nur wenig Zucker isst. Dass er genug trinkt und und und…

Momentan bekommt BabyBB meistens drei Mahlzeiten am Tag. Frühstück (das wird manchmal auch noch gestillt), Mittagessen und Abendessen. Unterwegs ab und zu mal etwas Obst aus der Quetschtüte, ja manchmal wird auch noch gestillt – das tagsüber aber nur noch 2 x einmal zwischen Frühstück und Mittagessen, dann nochmal vor dem Abendessen. Sonst gibt’s Wasser und Tee. Jetzt heisst es plötzlich jeden Tag bis  zu dreimal zu füttern, jeden zweiten Tag frisch zu kochen. Und da nicht in Monotonie zu verfallen. Schließlich ist es einfach, immer ein Möhre samt Kartoffeln in den Avent Dampfgarer zu werfen. Aber nun heisst es, immer wieder was anderes anzubieten. Mal Kohlrabi, mal Brokkoli, Zucchini oder Pastinake. Mal mit Rindfleisch, mal mit Lachs. Und da hört das Ausprobieren noch nicht auf. Es heisst aber auch, immer Getreidebrei oder Schmelzflocken im Haus zu haben, Obstgläschen. Und all das einzupacken, wenn wir mal unterwegs sind. Vorbei das meist doch unkomplizierte Stillen unterwegs. Aber plötzlich kann ich endlich wieder still-unfreundliche Shirts tragen. Ich muss keine Panik haben, dass BabyBB Hunger leidet, wenn er bei Oma und Opa ist, weil die Milch leer ist. Der Baby-Ess-Rhythmus hat jetzt einen richtigen Rhythmus – Unternehmungen sind besser planbar.

Und besonders gut gefällt mir, dass wir nun langsam gemeinsam am Tisch sitzen können. Gemeinsam essen können. Auch, wenn BabyBB erst gefüttert wird, bevor ich anfange zu essen, so sitzen wir doch zusammen am Tisch. Ob Zuhause oder draußen. Endlich! Sonst war es ja: Baby auf dem Sofa stillen, irgendwo ablegen, Eltern an den Tisch. Baby fühlt sich abgelegt. Weint. Unruhe… das ist vorbei 🙂 Somit ist auch ein ganz neues Möbelstück bei uns eingezogen. BabyBBs eigener Stuhl. Und den finde ich richtig cool, den Stokke Steps – denn er passt perfekt zum Rest der Wohnung und wächst mit. Bevor ich Euch den Stuhl zeige, hier einmal die coole Verpackung dazu – also, für einen Hochstuhl kann die echt was. Somit auch ein schönes Geschenk von Großeltern ans Baby (zur Taufe zum Beispiel :))Stokke Steps Hochstuhl Beikosteinführung Babyschale Babysitz Kissen Weiß stylish schick modern

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Momentan ist noch die Babyschale samt Kissen (Farbe greige) angebracht, irgendwann kommt dann das Kissen weg – und irgendwann die Babyschale!!!  Und irgendwie ist das noch einmal ein Statement in Richtung: Wir sind eine Familie. Denn das Baby ist mit an den Familientisch gezogen. Bald schon wird er dann sicherlich selbst den Löffel schwingen und in nicht allzu weiter Zukunft schon von unserem Essen mitessen. Und dann bekommt  er das zu essen, was meine Schwester und ich früher immer bekamen. Einen „Bärenteller“ zum Abendbrot. Käsebrot und Wurstbrot in Stückchen geschnitten, mal ne Tomate drauf, mal ne Gurke dazu, mal ein Ei.. und dazu eine Kuchengabel zum „Aufpicken“. Ich glaube, das mache ich mir morgen Abend mal (ohne Wurst natürlich ;))

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* Mit freundlicher Unterstützung von Stokke *

3 Comments

  • Hihi, ach schön hast du das geschrieben (wie immer). Unsere Motte sitzt in genau dem gleichen Stuhl seit Monaten bei uns am Tisch (sie ging vom Stillen direkt über zu Fingerfood, Brei war nicht), den Ihr auch habt. Mir fällt es auch manchmal noch schwer, mir jeden Tag etwas Neues zu überlegen, was sie essen könnte, ausgewogen ist und vitaminreich. Es gibt aber ganz gute Bücher zu dem Thema, falls du Inspiration suchst (von Loretta Stern gibt es z. Bsp. das Breifrei Kochbuch, daraus koche ich oft). Mittlerweile essen die Motte und ich auch gemeinsam, zumindest wenn ich schnell genug bin mit Essen ranschaffen. Wehe, Madame hat schon Hunger und Mami ist noch nicht fertig – uah :-).
    Liebe Grüße,
    Daniela

    • Hallo Daniela,

      jaaaa – wehe, man ist nicht früh genug fertig! Oh ja, dass kennen wir hier auch! Dann wird sich lautstark beschwert – oder, wenn der Löffel nicht schnell genug im Mund landet 🙂 Verrückt, was für einen Willen die Kleinen haben!

      Ich muss mal schauen, ob ein Kochbuch was für mich ist… koche selbst auch fast nie aus einem… Aber Danke für den Tipp! Irgendwoher muss ich mir dann bald wohl Inspiration holen.

      Liebe Grüße
      Jana

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