#Missbbdownunder – Hello Brisbane

Man kann so gut planen, wie man will… manche Dinge kommen dann doch anders, als man denkt. So leite ich mal diesen Post ein. Unsere erste Australien-Station war Brisbane, dort sind wir ja auch gelandet. Mit einem Maxi-Taxi, da wir zuviel Gepäck für ein normales hatten, ging es für uns dann ins Hotel in die City. Ca 50 AUD plus eine Kreditkartengebühr von 6 AUD (unnötig ;))

Der Liebste zahlte noch und kümmerte sich um das Gepäck, ich ging samt BabyBB und den Reisedokumenten schon einmal an die Rezeption, um schneller einzuchecken. Und zwar in das The Point Brisbane Hotel. Das liegt am Fluss, man hat einen Blick auf die ganze Skyline, das Team ist sehr nett, die Zimmer sind auch okay… wenn man dort einen guten Preis bekommt, kann man das gerne buchen 🙂 denn die Lage und Ausstattung sind super! #missbbdownunder australien elternzeit reisen mit baby kind brisbane erfahrungen woran muss man denken einpacken tipps

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Ich nannte meinen Namen und sagte, dass ich ein Zimmer für zwei Nächte gebucht hätte. Der Mitarbeiter an der Rezeption tippte, suchte, tippte, fragte einen Kollegen… dann mich, tippte meinen Namen anders ein: „I am afraid, we didn’t get your booking“. Waaas? Nach fast 30 Stunden unterwegs so eine Aussage? Ich holte den Voucher raus, den ich per Mail von der Website, über die ich gebucht hatte, bekommen hatte. Gebucht hatte ich einfach da, wo mir Trivago den günstigsten Preis angezeigt hatte.

Und dann sah ich es siedendheiß: Ich hatte für das falsche Datum gebucht. Die ganze Zeitrechnung hatte ich durcheinandergebracht – und gedacht, wir würden am 7. in Brisbane landen, aber es war ja erst der 6. Nie war mir so etwas passiert… und das ist nicht das erste Hotel, der erste Urlaub, den ich buche. Nun gut – es sollte noch verrückter kommen. Der Mitarbeiter an der Rezeption tippte erneut… die gleiche Prozedur wie eben: We still can’t find your room. Nun fiel ich aber vom Glauben ab. Er sah den Voucher an und meinte, dass sie mit der Firma noch nie gearbeitet hätten, dass sie diese auch nicht kennen würden und somit wären die wohl auch nicht autorisiert und und und. Was? Aber das Geld war doch schon von meinem Konto abgebucht. Waren wir auf eine Abzock-Seite reingefallen? Dann kam auch der Liebste samt Gepäck und ich weihte ihn ein. Der Mitarbeiter holte den Manager, der sich um uns kümmerte. Er rief bei der Nummer auf dem Voucher an – es wurde aufgelegt. Super Voraussetzung! Er versuchte es noch einmal – tatsächlich ging jemand dran und meinte jedoch, sie können nichts tun, es wird sich jemand von deren „Unterfirma“ melden.

Kurz und gut: Ich ging davon aus, nie wieder etwas von der Firma zu hören, auch der Manager meinte, das sieht nicht gut aus. Für die erste Nacht, die ich ja sowieso vergessen hatte, buchten wir nun erst einmal ein Zimmer. Ich schrieb meiner Bank noch schnell aus dem WLAN, um herauszufinden, ob man das Geld noch zurückholen könne und wir gingen erst einmal raus, denn wir hatten einen riesigen Hunger. Das The Point Brisbane Hotel liegt 2 Minuten vom Brisbane River entfernt – dorthin gingen wir auch, denn in ganz Brisbane gibt’s kostenlose Hop on Hop off Ferries. Kleine Boote, die einen den Fluss rauf und runter fahren. Kaum auf der Fähre, war dann trotz dem langen Flug, dem Trouble beim Check-In Urlaubsstimmung ausgebrochen. Skyline-Lichter, Wasser, Bootfahren, Nacht, Fahrtwind… wow! An der Station Eagle Street Pier stiegen wir aus und liefen die Uferpromenade entlang. Hier gibt’s viele tolle Restaurants mit direktem Blick auf den Fluss. Wir schnappten uns das erste und für mich gab’s superleckere Süßkartoffel-Wedges. Wirklich! Für den Liebsten einen vielleicht verhängnisvollen Burger? Dazu gleich mehr… wir spazierten noch durch die Nacht und fuhren dann romantisch durch das Lichtermeer wieder mit der Fähre zurück zum Hotel.

Und als wir zurück ins Hotel kamen, strahlte uns der Manager an! Good News! Wider Erwartens hatte sich jemand von der Unterfirma aus Thailand (!) gemeldet und unsere Zimmer bestätigt und sogar, dass wir diese umbuchen können. Somit war auch mein Datums-Faux-Pas geregelt! YEAH! Und ich muss noch einmal sagen, wie zuvorkommend und nett das Team an der Rezeption war! Generell sind die Australier alle super hilfsbereit und zuvorkommend – das hat sich in der Woche, die wir jetzt hier sind, immer wieder gezeigt!

Gute Jetlag-Nacht! 4 Stunden verbrachten BabyBB und ich wach – für ihn war die Zeitumstellung einfach zu verrückt und da es reichte, dass einer  aus dem Mama-Papa-Gespann wach war, ging ich mit dem Babyboy für 2 Stunden in die Lobby, wir spielten, ich bloggte, wir beobachteten nächtliche und sehr frühe Gäste… der ein oder andere setzte sich sogar zu uns und quatschte kurz mit uns oder unterhielt BabyBB. Und dann gingen wir irgendwann zurück ins Zimmer, ins Bett und schliefen dann später bis 12 Uhr…

Da es zur Zeit in Australien schon früh dunkel wird, wollten wir den zweiten Tag natürlich noch komplett nutzen – also ab in die City. Wieder mit dem Boot, denn das ist einfach toll. Auch BabyBB fand das Bootfahren super und wusste gar nicht, wohin er als erstes schauen sollte. Insgesamt haben wir das als einziges öffentliches Verkehrsmittel genutzt, weil es so praktisch ist und ich kann es nur weiterempfehlen. Man kann auch einfach sitzenbleiben und eine tolle Stadtrundfahrt „daraus machen“. Wir gingen durch die schöne Fußgängerzone, rüber zu Southbank und waren in perfekter Urlaubsstimmung. Riesenrad, Sonnenschein, gechillte Menschen…

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Brisbane ist eine tolle Stadt, um in den Urlaub zu starten, noch Vorkehrungen für die weitere Reise zu treffen, den Jetlag zu überstehen. Überall gibt es tolle Orte, um zu trinken und zu essen. Ob mitten in der Fußgängerzone in einem Meer aus Pflanzen, open-air oder am Fluss… Sogar künstliche Stadtstrände wurden am Flussufer angelegt, es gibt einen Rainforest-Walk, Plätze zum Picknicken und Grillen… man kommt sich tatsächlich ein bisschen wie in einem Resort oder Freizeitpark vor, dabei ist man in einer 2 Mio Großstadt. #missbbdownunder australien elternzeit reisen mit baby kind brisbane erfahrungen woran muss man denken einpacken tipps

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Auch ein bisschen Shopping bauten wir ein und ich kaufte mir bei der australischen Kette Seeds erst einmal einen Schal 🙂 Denn abends war es schon frisch. Und Seed ist echt super! Da gehe ich am Ende der Reise noch einmal hin – jetzt will ich nicht soviel zusätzliches Gepäck kreieren.

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Kommen wir zurück zum Burger…. in unserer zweiten Jetlag Nacht mit wachem Baby bis 2.00 Uhr musste leider auch noch ein Arzt kommen… Über 39°C Fieber, Schüttelfrost… den Liebsten hatte es erwischt. Normalerweise hätten wir bis zum  nächsten Morgen gewartet, aber ich hatte Angst um BabyBB  – dass es vielleicht etwas ansteckendes oder schlimmeres sein könnte, so dass wir es noch in der Nacht behandeln lassen wollten, vor allem, weil das Fieber ständig stieg. Fazit: Food poison! Die Ärztin meinte, dass 48 – 72 h dauern dürfte, bis es wieder weg sein würde. Der Liebste sollte viel trinken, sie ließ Medikamente da… Die Rezeption kümmerte sich um alles mitten in der Nacht – gekostet hat der Arzt 200 AUD, die wir von der Auslandskrankrenversicherung wiederbekommen. Wie ihr seht – ereignisreiche erste Stunden in Australien…

Am nächsten Tag ging’s dem Liebsten schon viel besser. Für mich gab’s in einem kleinen Café noch Pancakes. Das Frühstück ist echt super… jeden Morgen hab ich bislang super gefrühstückt und immer so schön angerichtet. Das konntet ihr zum Teil ja auf instagram sehen 🙂

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Dann fuhren wir mit der Fähre zur Autovermietung. denn dort wartete schon unser Mietwagen auf uns. Ein Tipp: unserem Concierge hatten alle Anbieter gesagt, dass sie keine Autos mehr hätten, wir bekamen aber dennoch eines über ein „Flightcenter“. Das ist eine Reiseagentur, die immer noch extra Kontingente bekommen. Unser Auto holten wir bei Hertz ab – inklusive Kindersitz, den wir extra zahlen mussten. Und noch ein Tipp: Ein Navi bei der Autovermietung ist teurer als selbst eines zu kaufen… wir sind jedoch die ganze Strecke mit WLAN Navi und Karte gefahren 🙂 Und das im Linksverkehr mit dem Lenkrad auf „der falschen Seite“ aber man gewöhnt sich schnell dran und am Anfang haben wir beide immer aufgepasst. Und dann ging’s gen Süden nach Byron Bay…

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Mein Fazit: Brisbane ist wirklich eine schöne Stadt! Der Fluss ist irgendwie magisch, die Stadt ist supersauber und es gibt alles, was man braucht. Viele tolle Restaurants, die wir gerne besucht hätten, aber dafür hat die Zeit leider nicht gereicht. Auch an den Stadtstrand hätte ich mich gerne gelegt oder wäre den Rainforest Walk gelaufen. Somit habe ich trotz all der Jetlag-Hotelbuchungs-Food-Poison Story ein positives Brisbane-Gefühl und würde gerne noch einmal mehr Zeit dort verbringen, denn die City hat sich echt toll präsentiert.

ROADTRIP!!!!

 

3 Comments

  • Liebe Jana,
    vielen Dank, dass Du uns an Eurer großen Reise teilhaben lässt. Ich finde das so spannend und eine schöne Abwechslung im Büroalltag. Hoffentlich bleiben jetzt alle aus der BBFamilie erstmal gesund. Der Reisestart liest sich schon etwas aufregend. Ohne zuvorkommendes Hotelpersonal wäre man da wohl aufgeschmissen gewesen. Viel Spaß weiterhin und vielleicht ein bisschen Erholung!
    Liebe Grüße aus Bonn.

  • Ich war mit 16/17 für sechs Monate in Brisbane. Das war 2007, und seitdem war ich leider nicht mehr dort. Dein Post hat richtig tolle Erinnerungen geweckt. Schön, dass es euch trotz holprigem Start gefallen hat! Ich werde mich jetzt weiter durch all‘ deine Australien-Posts lesen 🙂

    Liebe Grüße,
    Lisa x

  • Deine Posts machen Lust selbst hin zu fahren!
    Bin gerdade in Elternzeit und überlege gerade mit meinem Mann, wann wir die Reise ans andere Ende der Welt wagen.
    Vielen Dank dafür!

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