#missbbontour // Freizeit ist Phantasialand-Zeit

Ein langes Wochenende jagt hier gerade das nächste! Zeit für tolle Erlebnisse, Kurztrips, zum Ausschlafen oder einfach mal zum Nichtstun. Aber das wäre ja fast schon langweilig. Ausschlafen und nichts tun. Ich kann mich noch an „Pre-Baby“ erinnern… ein bisschen. Ja, ein kleines bisschen. Ans Auschlafen. Aber auch daran, dass dann meist schon ein halber Tag *futsch war. Viel zu schade.

Auf ins Phantasialand

So dachten wir auch vor  einigen Tagen, als wir einen Family-Tag geplant hatten. Vater-Mutter-Kind. Einen ganzen Tag lang wir. Im Phantasialand. Mit unserem 91 cm großen Babyboy. Warum das wichtig ist, werdet ihr später noch lesen können. Los ging es schon ganz früh am Morgen, denn wir hatten uns vorgenommen, den Park komplett mitzunehmen und in den Erlebnis-Tag mit einem Frühstück zu starten. Gerade mal 30 Minuten entfernt liegt das wohl größte Freizeit-Vergnügen der Region. Und mir Achterbahn Fan tatsächlich auch jedes Mal ein Vergnügen. Zum ersten Mal nun jedoch mit dem Babyboy an Bord. Bzw im Kinderwagen. Gespannt war ich, welche Vergnügen wir wohl alle gemeinsam teilen würden? Black Mamba wohl kaum, aber ich war mir sicher, dass es das ein oder andere Highlight geben würde. Schließlich war ich auch schon schwanger im Park und konnte auch einiges mitmachen.

Früh im Park zu sein hat viele Vorteile. Nahe Parkplätze, kurze Kassenschlange, fast noch leerer Park. Und nicht nur das, wir hatten uns den wohl schönsten Tag in Sachen Wetter seit langem ausgesucht. Der dazu noch ein Dienstag war, so dass wir beim Fragen nach dem Fast Lane Pass (der es ermöglicht, an einigen Attraktionen die Schlange zu überspringen) die Antwort bekamen: Schaut erst einmal, ob ihr den heute wirklich braucht. Und sie hatte so Recht. Der Park war perfekt gefüllt. Nirgendwo warteten wir länger als 10 Minuten!

Zuerst ging es jedoch zum Frühstück beim Haupteingang im Restaurant „Unter den Linden“. Hier gab es ein kleines Buffet mit Brötchen, Cerealien, diversen Aufschnitten, Kaffee, Säften, Eierspeisen und Pancakes. Kein Instagram-Heaven aber zum Frühstück auf der Terrasse mit Blick auf das Kettenkarussell ein schöner Start in den Tag.

Nach der Stärkung bekam der Babyboy noch sein Armbändchen umgeklebt (das erhält man an der Kasse, eingetragen werden Name und Telefonnummern der Eltern für den Fall des Verlorengehens) und schon steuerten wir Maus au Chocolat an, weil wir uns fast sicher waren, dass wir das zusammen fahren würden können. Und tatäschlich. Ab 90 cm darf man Mäuse mit Lasersahnetüllen abschießen und somit setzten wir drei die 3D Brillen auf und fuhren das erste Mal von insgesamt 3 Malen an diesem Tag durch die „Backstube“. Der Babyboy, mit der viel zu großen 3D Brille, einfach süß! Und auch ich: ganz schön professionell!!!! 😉

Nach einer Runde Kettenkarussel – only me – machten wir uns auf zur neuen Wasserbahn! OMG! Wasserbahnen an sich sind ja meist nur nass und nicht spooky, aber der fast 180Grad Fall nach unten.. ich war mir nicht so sicher, was ich davon halten sollte. Also einsteigen und herausfinden. Hier nahmen wir zum ersten Mal das Babyswitch Angebot an. Heisst, am Eingang zur Attraktion meldet man sich kurz an und sagt, dass man die Option nutzen möchte, dann bekommt der mit Kind eine Karte, der andere stellt sich wie gewohnt an und fährt dann.  Nur eben alleine. Beim Verlassen der Attraktion wird dann „abgeklatscht“ und der andere darf gegen Abgabe der Karte direkt durch den Ausgang rein und ohne Warten fahren. Super, oder?

FunFact: ich fuhr zusammen mit einer fremden Familie in einem Wasserbahnboot… und da man quasi wie auf einem Holzstamm sitzt, saßen wir alle etwas ineinandergeschoben. Vor mir der Familienvater. Ich versuchte natürlich, Abstand zu wahren.. aber vor lauter Aufregung bei der steilen Abfahrt… 😉 haha, aber man sieht sich ja nie wieder!

Dann fuhr der Liebste und motiviert nach diesem Erlebnis zogen wir zum neuen Highlight im Park. Taron. Der auf 117 km/h beschleunigenden Achterbahn. Die schnellste der Welt. OMG! Die Achterbahn ist die des Grauens! 😉 Die Beschleunigung ist atemberaubend, und dann wird man links und rechts und hoch und runter „geschossen“. Neben mir saß ein ca 13 jähriges Mädchen, die am Ende der Fahrt zu mir meinte: Sie hatten aber Angst – weil ich soviel kreischte! Ab no: kreischen gehört bei mir einfach dazu. Dazu wies sie mich daraufhin, dass mein Kajal verlaufen war… 😉 Dann wieder abklatschen und der Liebste fuhr eine Runde. Bahn des Grauens. Mir war nun schlecht. Dem Liebsten nicht so sehr, und er sprang gleich auf die nächste Bahn. Naja, dann war uns beiden erst einmal schlecht. Glück für den Babyboy, denn nun fuhren wir mehrere ruhige Atraktionen. Wir fuhren in den Heißluftballons in Wuze Town, wir fuhren auf den Fröschen davor und Hubschraube daneben. Alles mindestens einmal. Nur die Ballons waren ihm nicht ganz  geheuer. Da Herrn Papa und Frau Mama noch immer nicht 100% gut war, beschlossen wir, erst einmal was zu essen. Und es gab Pommes, Currywurst (für die Jungs) und Cola (für die Großen). Tatsächlich wurde es besser 😉

Phantasialand 

Und wir beschlossen dem Babyboy noch einmal eine Runde Maus au Chocolat zu „spendieren“. Auf dem Weg dahin bekam er ein Luftballontier, welches er platzen ließ, dann ein Luftballonschwert. Und zusammen mit mir wurde eine Runde Maus au Chocolat gefahren.

Ach und auch die anderen Attraktionen liebe ich ja! Die Winja’s Fear & Force Achterbahnen im Wuze Town, den dunklen Freefall-Tower, BLACK MAMBA, die Holzachterbahn Colorado Adventure,… überall war ich schon drauf! Und ich liebe den Nervenkitzel. Einzig und allein Talocan, dieses an zwei Armen sich drehende Gerät mag ich nicht. Das geht mir zu sehr gleich. Aber dennoch gar nicht so einfach, immer die geeigneten Begleiter zu finden! Für meinen „Mut“ 😉

Für uns gab’s noch Eiscreme (normalerweise eine große belgische Waffel samt Puderzucker-Massaker auf den Klamotten.. aber das Wetter war einfach: EISS!) und ja… ein drittes Mal Maus au Chocolat und noch heute schwärmt der Babyboy vom Mäuse mit Sahne schießen. Es folgte ein Boomerang mit dem goldenen Drachen und natürlich eine Fahrt auf dem nostalgischen Karussel. Und dann war es schon 16 Uhr und wir alle waren platt Sicherlich hätten wir noch länger bleiben können, denn es gab noch Shows zu sehen und Attraktionen zu fahren… aber ich stellte mal wieder einmal fest. Ein Tag allein reich nicht! Was ja auch einfach super ist, denn lieber zuviel Angebot, als zu wenig.

Und nun möchte ich ganz schnell wieder hin! Denn ich glaube, dem Zauber werde ich nie verloren sein. Und wenn ich mit 90 mit meinen Urenkeln Maus au Chocolat fahre 🙂

Phantasialand in Brühl bei Köln / Online
Noch bis zum 5. November geöffnet, dann startet das Winterprogramm vom 24.11. bis zum 14. Januar.

Danke an das Phantasialand für die Einladung

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