#missbbontour // Im März nach Gran Canaria – Sommer, Sonne, Sonnenschein

Die letzten paar Tage war’s hier ruhig… kein neuer Beitrag ging online und auch mein eMail Postfach blieb kurze Zeit „unbeaufsichtigt“. Aber wer mir auf Instagram folgt, wird gesehen haben, warum das so war. Wir waren in der Sonneeee 🙂 Und das wurde nach der langen Kälteperiode auch Zeit! Denn wir hatten einfach Lust auf Wärme, leichte Kleidung und Urlaubsgefühl. Und nach dem Auschluss einiger Ziele war klar, es geht auf die Kanaren. Eigentlich sollte es Teneriffa werden, doch da wir so last Minute gebucht hatten, waren die Flüge entweder unmöglich (merkwürdigste Uhrzeiten oder Gabelflüge à la Start in Frankfurt, Rückflug nach Zürich (?)) oder die Preise einfach mega hoch. Gleiches galt für Fuerteventura. Und Marrakesch, natürlich nicht auf den Kanaren ;). Blieb Gran Canaria. Nicht unbedingt mein Ziel erster Wahl, da ich nach dem Abi mal dort war und ich die Insel einfach nicht in einer „da muss ich wieder hin“ Erinnerung hatte. Aber Preis, Angebot und Flugzeiten stimmten und der Gabelflug war nur: Ab Köln und Ankunft in Düsseldorf.

Im März nach Gran Canaria

Und so ging’s für uns nach Gran Canaria. Das iPhone Wetter zeigte 21C an (ich hätte es mir ja 5C wärmer gewünscht) aber dennoch packten wir natürlich Sommersachen ein und etwas langes für abends. 

Dann ging die Reise los. Um 6.00 Uhr morgens brachte uns der Flieger in 3:50 Stunden gen Süden. Der Babyboy in der Mitte, auf seinem eigenen Platz, ausgestattet mit iPad, TipToi, einem neuen Spiel und Puzzle, Snacks und Kuscheldecke, wir links und rechts davon und glücklich über die erste Reihe, die wir bekommen hatten. Mal schlief der Liebste, mal schlief ich… nur der kleine Herr nicht, der auch schon seit 3:15 Uhr in der Nacht wach war. Nun gut 😉

Der Ausblick beim Anflug auf Gran Canaria.. mäßig schön. Industrie und Windkraftanlagen, Felsen, nix… mmh? Sollte mich meine Erinnerung an die Insel nicht getäuscht haben? Aber egal, das wichtigste waren für uns Sonne, Wärme & Auszeit.

Am Flughafen angekommen, ging’s für uns direkt zum Car Rental, denn wir hatten ein Auto gemietet. Das machen wir eigentlich so gut wie immer, denn es ist toll, mehr zu sehen, als Hotel und die nahe Umgebung. Dieses nun gab’s bei Inter Rent by Europcar. Das teuerste an der Anmietung war übrigens der Kindersitz, aber auch so kosteten uns 5 Tage gerade mal 100 Euro in einem kleinen Renault.

Ab gen Hotel in Maspalomas. Und kurz vorab – das Hotel war in Sachen Preis-Leistung okay, aber es wäre kein „MissBB Hot Spot“, an den ich nochmal mit voller Sicherheit reisen würde, so dass ich ihn auch nicht unbedingt weiterempfehlen würde. Und hier möchte ich Euch ja stets nur Orte und Co empfehlen, die ich auch wieder buchen, kaufen oder aufsuchen würde. Wer dennoch dazu eine Frage hat, kann mich gerne anschreiben 😉

Nach dem Check-In ging’s für uns sofort zum Lunch und danach ab an den Pool! Denn der Babyboy wollte unbedingt mit Papa planschen. Äh… und ich eher nicht. Leute… schwanger und sich in geschickter Kleidung angezogen ist das eine… aber schwanger und von null auf hundert in den Bikini das andere! Ob der großen Präsenz an Schwangeren im Hotel (ehrlich!!!) war es mir dann irgendwann egal, aber ja, man muss seinen neuen Körper erst einmal akzeptieren…

Auf jeden Fall wurde wild geplanscht und ich freute mich über einen Platz in der Sonne, über Drinks und auf mein neues Buch (welches ich tatsächlich bis über die Hälfte schaffte zu lesen – im allerersten Urlaub mit dem Babyboy waren es gerade mal ein paar Seiten… da sieht man, wie anders ein Dreijähriger ist, als ein kurz nach einem Jahr altes BabyBB).


Die schöne Korbtasche ist von Next  / PR Sample

Urlaub schwanger und mit Kleinkind

Unsere Tage starteten alle ähnlich 🙂 … früh! Gegen 7:30 war Schicht im Babyboy-Schacht und wir öffneten die Gardinen, um die Sonne reinzulassen. Dann wurde sich gemütlich fertiggemacht und es ging zum Frühstück. Meist gegen 9 Uhr. Und da zu unserer Reisezeit natürlich viele Familien mit kleinen Kids oder aber Rentner da waren, war der Frühstücksraum gut gefüllt 😉 Da denkt man noch an die Zeiten zurück, als man sich über ein Spätaufsteherfrühstück um 11 Uhr freute! OMG! Da denken wir heute fast schon wieder ans Mittagessen.

Danach wurde der Kinderwagen poolfertig gemacht, was bedeutete: Badetasche packen, Strandtücher dazu, Spielsachen und Wechselkleidung,… und die Karawane zog gen Liege. Nicht ohne einen kühlen Drink von der Bar in der Hand. Damals: Sangria & Radler für uns und Wasser fürs Kind, heute: 2 x Wasser mit Zitrone und eine Apfelschorle 😉 Manchmal stoppten die Jungs auf dem Weg zum Pool noch am Fußballplatz und kickten ein paar Bälle. Und dann war Pooltime! Der Liebste und Babyboy im Wasser, das Babygirl und ich auf der Liege (ob das später auch so sein wird? ;)) Im Anschluss war ich mit Kids-Entertainment dran und wir spielten Memory, Uno oder ein Grüffelo Spiel. Dazu gönnten wir uns Eiscreme – schon vor dem Lunch ;)) und ich erlag wieder diesem köstlichen Mais, der komischerweise nur im Urlaub so fantastisch schmeckt! Zuhause hat er seinen Zauber verloren, auch wenn er immer noch lecker ist.

Apropos Essen.. das ist in Spanien ja vegetarisch schon nicht so einfach… aber schwanger und vegetarisch eine Herausforderung! Da niemand wirklich etwas mit der auch spanischen Übersetzung von Rohmilchkäse anfangen konnte (nichtmal die Köche, die aus der Küche geholt wurden… what!), verzichtete ich die ganze Zeit auf sämtlichen Käse, was mir besonders beim Manchego schwer fiel! Auch Salate und Speisen mit rohem Ei traute ich mich nicht zu essen. Ähm, so gab es des Öfteren Pommes, Pizza, Pasta, mal Reis, mal Gemüse… Und ja, ich muss es zugeben, im Urlaub gehören ein Glas Sangria, ein eiskalter Gin Tonic oder eine Pina Colada einfach mal dazu. Leider hatte das Hotel nicht so wirklich leckere alkoholfreie Cocktails, so dass ich dann meist bei Ananassaft, Wasser mit Zitrone und Eis oder mal bei einer Coke Zero mit Eis und Zitrone blieb. Wo ich aber leckere Cocktails ohne Alkohol getrunken habe, erzähle ich Euch gleich 😉

Da der Mittagsschlaf im Urlaub überbewertet wurde, ging’s nach dem Lunch gleich weiter – mit Programm. Und ein paar der schönen Orte, die wir besucht haben, möchte ich Euch vorstellen.

Amadores Beach Club & Playa de Amadores

Die Insel ist keine reine Sandstrand-Insel, so dass man ä ein Stückchen fahren muss, um sich im Sand zu sonnen. Einer der beliebtesten Strände, so heisst es, ist der Playa Amadores. Und so führte uns der Weg dorthin, auch, weil ich dort einen Beachclub ausfindig gemacht hatte. Den Amadores Beachclub. Sehr lässig. Mit Blick aufs Meer, mit Beachbetten und einem Pool, mit cooler Musik und coolen Leuten. Aber chillig, nicht überkandidelt. Wir bestellten Heineken und Virgin Colada und genossen einfach die Beats und Sonne! 

Unterhalb des Clubs liegt der Strand, wo die Menschen am Baden und Sonnen waren. Direkt am Strand liegt eine kleine süße Promenade. Restaurant an Restaurant, dazwischen manch ein Shop. Irgendwie, wie aus den 70er Jahren! Wir spazierten einmal durch und entschieden: hier wollen wir Abendessen gehen. Vom Gefühl suchten wir das Restaurant Ciao Ciao Amadores aus und wurden nicht enttäuscht 🙂 Und während wir nach einem leckeren Essen den Sonnenuntergang genossen, spielte der Babyboy vor uns im Sand. HACH, URLAUB!!! Hier zwischen Beach Club, Sandstrand und Restaurants hätten wir auch toll einen ganzen Tag verbringen können.

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Café del Mar Maspalomas

An Maspalomas hatte ich keine großen Erwartungen (nach meinen Erinnerungen an den Nachbarort Playa del Ingles), deshalb konnte ich nur überrascht werden. Und das wurde ich. Die Promenade ist mega gepflegt, es gibt soviele nette Restaurants und Cafés, viel zum Shoppen und ja, es ist einfach schön. Wir hatten uns das Café del Mar ausgesucht, um Drinks zu genießen und waren sehr zufrieden. Super Service, schönes Ambiente, eine gemütliche Lounge und gute Drinks. Für mich gab’s erst einen Ipanema, dann Virgin Colada, der Liebste bestellte Aperol Spritz und für den Babyboy gab’s Zitronensorbet. Jeden Abend findet dort übrigens eine Open Air Darbietung statt. Wir überlegten, ob wir nicht wiederkommen sollten… aber dann kam uns die Mini-Disco im Hotel dazwischen, die der Babyboy begeistert mitmachte 🙂

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Die Dunas Maspalomas

Auf Instagram hatte ich vorher schon die beindruckenden Bilder der Dünenlandschaft von Maspalomas gesehen. Das es aber wirklich so magisch sein würde, fühlten wir erst, als wir selbst die hohen Sandberge hinauf- und hinunterliefen. Morgens um 9:00 fuhren wir gen Dünen. Der Zugang dorthin führt übrigens durch ein Hotel, welches an sich schon orientalisch wirkt. Und dann sieht man die Dünenberge, die frühe Sonne, man spürt die Ruhe, weil man noch ziemlich alleine ist… und nur der Babyboy war außer Rand und Band! Und übte sich im Dünen runtersprinten, Dünenrutschen und -kugeln. Zu süß! Der Sand ganz fein und noch kühl, der Blick aufs Meer, wenn man die erste hohe Düne erklimmt hat, die Magie… also, wer Gran Canaria besucht, ohne dort mal geklettert zu haben… please not! Wir machten viele Fotos und hatten einfach eine ganze Menge Spaß!

Las Palmas

Also… nochmal zum Wetter! Aus den 21C Vorhersage wurden 26C, was einfach mega war! Wunderschönstes Wetter und blauer Himmel. Im Süden der Insel. Für einen Tag hatten wir auch einen Ausflug in die Hauptstadt Las Palmas im Norden geplant und just ab Flughafen wurde es bewölkt, die Temperaturen sanken auf 19C und es regnete sogar. Gut, dass ich sowieso lange Hosen und Jacken im Auto deponiert hatte. Gerade mal 50 km Fahrt waren es dorthin. In Las Palmas steuerte wir das Zentrum an (indem wir ZARA Las Palmas ins Navi eingaben, das würde wohl im Zentrum liegen ;)) und gönnten uns erst einmal ein leckeres Eis. Bevor erst der Liebste lange Zeit in einem Shop verbrachte und mit viel mehr als geplant wieder herauskam (zu meiner Freude, denn mit Babykugel bin ich inzwischen über jede Pause auf einem Stuhl happy) und dann shoppte ich eine Runde bei Zara und Mango. Und schon war es dunkel… und wir wollten etwas Essen gehen. Doch verrückt, die Restaurants öffnen erst gegen 20 Uhr, manch noch später… da uns das mit dem Babyboy zu spät war, genossen wir noch das je später desto geschäftiger werdende Treiben bevor wir zurück zum Hotel fuhren und dort noch etwas aßen. Leider habe ich Las Palmas kaum Fotos gemacht 🙁

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Unser Rückflug ging um 15 Uhr, eine super Zeit und 4 1/2 Stunden später landeten wir in Düsseldorf. Leider verpassten wir den optimalen Zug, so dass wir uns dann (leider) für ein Taxi entscheiden mussten. Nachdem wir ENDLICH eines mit adäquatem Kindersitz gefunden hatten, waren wir gegen 23 Uhr wieder in Bonn und verfrachteten den Babyboy schlafend vom Taxi ins Bett. Gute Nacht und süße Urlaubsträume!!!

Und unser Fazit? Wir würden auf jeden Fall wieder nach Gran Canaria fahren und haben 2, 3 Hotels gesehen, die wir uns beim nächsten Mal buchen genauer anschauen möchten. Alle in Maspalomas direkt am Meer. Das Wetter war perfekt und es gibt noch einiges zu entdecken. Unter 5 Tagen jedoch würde ich nicht hinfliegen, weil die Reisezeit schon doppelt so lang ist, wie nach Mallorca zum Beispiel. Was nicht mit Mallorca zu vergleichen ist, ist die Vegetation. Auf Gran Canaria ist alles felsig und sehr wenig grün, wenn nicht Menschen nachgeholfen haben. Aber kein Wunder, wenn man sich anschaut, auf welcher Höhe die Insel liegt. Höhe Westsahara.

Und last but not least hier noch eine Runde Tipps, die ich mir notiert hatte, die wir aber nicht geschafft hatten:

Die Allende Restaurants in Las Palmas oder Playa del Inglès, die Eisdiele Lolo Porto Artesanos in Las Palmas, Lola in Playa del Inglès, La Palmera Sur in Playa del Inglès, das Restaurante Palm Garden in Patalavaca und ein Tipp einer Instagram Userin: La Tapita los Josés in Maspalomas.

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