#missbbontour // 48 Stunden Mädelszeit – ein Wochenende in Wien

48 Stunden. Ein Wochenende in Wien. Drei Mädels! Und alle Lust auf leckeres Essen, Hotspots und eine gute Zeit!

Der letzte Trip mit den Mädels ging nach Prag, nun wartete der erste „Ausflug“ in 2017 auf uns. Zwei Tage Wien. Schon vorher surften wir auf Insta, um unsere Must-See Places zu finden, die kein Reiseführer parat hat, und stiegen dann eines frühen Freitagmorgens um 6.50 Uhr ins Flugzeug. Um 4.00 Uhr aufgestanden, um 8.30 am Wiener Flughafen angekommen. Luxuriöserweise wurden wir dort sogar abgeholt und sogleich mit einem pinken Punschkrapferl begrüßt. Kuchen zum Frühstück, Wien, i like you!

Aber das sollte erst die Vorspeise sein, denn nach einem kurzen Check-In im Hotel ging’s für uns zum berühmten Wiener Naschmarkt. Dort war es zwar ob des Winters und der Uhrzeit noch ziemlich leer, doch wir fanden einen tollen Spot – von dem ich erst beim zweiten Überlegen herausfand, dass ich dort auch schon in Berlin im 25hours Hotel gewesen war. Mitten auf dem Naschmarkt ein NENI. Orientalische Küche, urban und außergewöhnlich. Für uns gab’s Frühstück und einen Prosecco zum Anstoßen auf den Trip 🙂 Mein Frühstück: Fladenbrot, leckerstes Rührei, ein leckerer Dipp, Oliven und ein orientalischer Gurken-Tomaten-Salat. Frühstück mal ganz anders, aber ich hab mich mal bewusst nicht für die klassischen Varianten entschieden. Außerdem hübsch anzuschauen, oder? 🙂 Neben Prosecco landete ein Chai Tea auf meinem Tisch. Mit Milch natürlich.

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Vom Naschmarkt ging’s mitten in die Wiener City. Ach, Wien ist schon schön… jede Häuserschlucht ist fotografierwürdig, alles ist so hell und weiß,… und überall könnte ein mega Kuchen auf einen warten, schließlich gibt’s  überall die berühmten Kaffeehäuser. Sacher wohl das bekannteste, Landtmann, Café Central und Demel auch HotSpots. Leider nicht für uns, denn man mag es kaum glauben, die City war nicht besonders voll – aber zur für uns auserkorenen „Jetzt-ins-Kaffeehaus-Zeit“ waren Schlangen vor der Tür. Und alle warteten auf einen Tisch. Da es eiskalt war und wir uns dann doch „nur“ für ein Stück Kuchen nicht anstellen wollten, zogen wir weiter. Also ein Tipp, ein waschechter Kaffeehaus-Besuch bedarf einer Reservierung 🙂

In der Wiener City wanderten wir die Luxuseinkaufstraße Kärtnerstraße entlang, wir besuchten den Stephansdom und natürlich den Mannershop (rosa Schoko-Paradise). Zwischendrin genehmigten wir uns einen Cappuccino und Tee im Vapiano Moulin Rouge, ein hübsches Vapiano mit tollem „ehemaligem“ Interieur. Immer wieder kreuzten Fiaker – die berühmten Wiener Pferdekutschen – unseren Weg und verpassten uns wie-es-wohl-damals-war-als-hier-noch-keine-Autos-fuhren-Gedanken. Die sich verstärkten, als wir durch die Torbögen der Spanischen Hofreitschule übers Kopfsteinpflaster spazierten, vorbei an der Hofburg über den Platz zwischen den beiden Museen – naturhistorisch und kunsthistorisch – bis zum Museumsquartier. Auch für Kultur-Muffel ein Must-See diese kurze Route, die am Ende der Kärntnerstraße startet. Einfach, weil es wunderschön ist, dort spazieren zu gehen.

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Zurück ging’s in die City. Und schon war wieder Zeit, Essen zu gehen. Da wir gerade „in der Ecke“ waren und eine kurze Rundführung durch einen FOOD HEAVEN Supermarkt „Merkur Hoher Markt“ bekommen hatten (für Food-Liebhaber neben dem Julius Meinl Supermarkt sicherlich ein super Ort), ging’s für uns zum Lunch ins Restaurant Joma. Nicht unbedingt Instas-Fave in Sachen Interieur, aber mein Salat mit Avocado, Quinoa und Papaya war echt lecker, wie auch meine hausgemachte Limo mit Rosmarin, etwas zitronigem und etwas nach Honig schmeckendem. Leider kann ich mich nicht mehr ganz dran erinnern, was genau drin war 😉

missbbontour reiseblog missbonnebonne cityguide städtetrip wien bonn reiseblogger tipps (7)Danach waren wir gut gestärkt für unsere weiteren Pläne. Und ein Besuch bei Sissi stand auf dem Plan. Und so fuhren wir zum Schloss Schönbrunn, was am Rande der Stadt liegt. Ich war schon einmal im Hochsommer dort, und da war es richtig voll. Nun aber hatten wir Sissis Gemäuer fast für uns alleine. Na fast, denn in die Gemäuer führte es uns gar nicht hinein, vielmehr wartete die im Schlosspark auf dem Berg liegende Gloriette auf uns mit heisser Schoki. Vorher musste wir jedoch diverse, eisglatte Höhenmetter hinter uns lassen. Wahnsinn, wie groß dieser Park, diese Anlage einfach ist. Dazu gehört noch ein Labyrinth, ein Tiergarten, ein Botanischer Garten, ein Japanischer Garten… Um jedoch mehr als die heisse Schoki als Ziel zu haben, war es einfach viiiel zu kalt!

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Dann ging’s zurück mit der Bahn in die City und zum Hotel, wo wir uns für den Abend fertigmachten. Auf dem Plan stand.. haha – Abendessen und Drinks. Gutes Programm würde ich sagen. Da ich am Abend meine Kamera nicht mit dabei hatte, folgen hier gleich „nur“ zwei Smartphone Fotos 🙂 Zuerst ging’s ins Kussmaul (Bäckerstraße 5). Was für ein schöner Name, oder? Das Kussmaul ist ein Restaurant mit unglaublichen Drinks! Wir bekamen eine Präsentation quer durchs Menü. Vom Brot mit köstlichen Dipps über ein  Vielerlei an Hauptgerichten bis hin zur Dessert Auswahl mit dem Namen „Ramba Zamba aus der Showvitrine“. Wofür würde ich wiederkommen? Auf jeden Fall für die Drinks, für den tollen aufmerksamen Besitzer Mario, für die Vorspeisen und für das Dessert Ramba Zamba. In Sachen Food – sehr außergewöhnlich, schön angerichtet… aber für mich zu wenig vegetarisch, um es als Lieblings-Hauptspeisen-Platz zu bezeichnen. Aber „go there for the Drinks“. Die wurden so liebevoll und stylish zubereitet und kamen so außergewöhnlich daher. Zuerst hatte ich: Gin, Grapefruit, Thymian, Zitronengras, Hibiskus und Tonic. Als Kunstwerk. Danach folgte ein Drink mit Trüffel-Ingwer-Fenchel-Wermut, Rosmarin-Verjus, Tonic und Gin.

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Den nächsten Drink gönnten wir uns „unter“ Wien. Denn es führte uns in die Albertina Passage. Mehrmals fragten wir nach, ob das nicht mal eine U-Bahn Station gewesen sei, aber nein, war es nie. Auch wenn man sich beim Hinabsteigen der Treppe so anfühlte. Die Albertina Passagen sind ein Dinner-Club. Von der Atmosphäre her Nachtclub mit Sofas, mit souliger Live-Musik, schummrigem Licht und schicken Menschen. Wir erfreuten uns an Drinks, an geröstetem Mais, an den anderen Menschen und der guten Musik. Auf der Tanzfläche wurde getanzt. Und wir befanden uns schon ein bisschen wie in einer Film-Kulisse.

Aber ab ins Bett. Im Motel One Oper übrigens. Ein wirklich schönes Motel One mit einem schönem Empfang und Lobby, guter Lage und nettem Personal… ich hab mich rundum wohl gefühlt.

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Hotelfrühstück kann jedoch wieder. Uns rief das Motto am Fluss laut zu: kommt zu mir! Natürlich nicht, ohne dass wir es vorher bei Insta schon gestalked hatten. Und ich kann nur sagen, es hat sich gelohnt, dass wir dem Ruf gefolgt sind. Das Motto am Fluss liegt am Donaukanal und ist über dem Wasser gebaut. Mit Holzterrasse, die im Sommer sicherlich super ist und Glasfronten einmal rundherum, einem unverschämt gut aussendendem Carrot Cake (Bauch leider zu voll dafür, war ja Frühstück) und einem DJ. Vor lauter leckeren Dingen fiel es uns wirklich schwer, zu entscheiden, aber wir schafften es. Ich nahm ein ziemlich klassisches Frühstück mit Brötchen, Croissant, Marmeladen, Honig und Nuss-Nugat-Creme, mit einem butterweichem Frühstücksei, Schnittlauch und einem Stück Kuchen. Die Mädels nahmen Rührei mit Avocado-Dipp und ein Avocadobrot mit Radieschen und Dipp. In die Mitte bestellten wir noch Quark mit frischen Früchten und hausgemachtem Granola. Und was soll ich sagen: ALLES WAR KÖSTLICH! Und so hübsch!

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Danach wollten wir nun aber unbedingt zur nächsten Wiener Sehenswürdigkeit. Zum Prater. Auch wenn der fast im Winterschlaf war, so ließen wir es uns nicht nehmen, eine Runde mit dem Riesenrad zu drehen. Die Fahrt schreit nun nicht vor Action, aber irgendwie gehört’s dazu 🙂 Es kostet 10 Euro und dauert ungefähr 15 Minuten eine Runde zu drehen und man kann über ganz Wien schauen.

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Nach der Aussicht fuhren wir mit der Bahn zum Stephansdom… denn am Anfang erwähntes Kaffeehaus-Date wartete auf uns, welches dann leider platzte, weil es einfach zu voll war. Auf den Schreck gönnten wir uns dann erst einmal einen Tee, dem ein Wirtshaus-Essen folgte… beides aber keine MissBB-Tipps 🙂 Dann schlenderten wir die 3 Kilometer zurück zum Hotel, denn es hieß schon Kofferpacken. Mit der U-Bahn ging’s zum Bahnhof Wien Mitte, denn dort fährt der Flughafen-Express CAT zum Airport. Für ca. 10 Euro ist man in 16 Minuten am Airport, samt WLAN und Steckdose an jedem Platz. Und zurück ging’s gen Bonn. Ach, das war eine schöne Zeit, mit vielen schönen Orten, tollen Gesprächen, viel zu Lachen und Köstlichem  zu Essen! Wer sich Sorgen macht, dass wir als Kugeln zurück nach Bonn kamen… wir sind an beiden Tagen fast oder über 10.000 Schritte gelaufen ;)))

Was wir nächstes Mal noch machen wollen? Frühstück im Erichs, Drinks im 25hours Hotel, Prater im Sommer, in der Bar vom Sofitel auf Wien anstoßen, zum Heurigen gehen, im Kaffeehaus reservieren… und natürlich viele tolle Tipps einsammeln, bis es wieder gen Süd-Ost geht. Also, wenn ihr Wien-Tipps habt: her damit!

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