#Baby // 12 Dinge, die ich von mir als Mama nicht gedacht hätte / Vom Mamasein

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Ach, hier sind gerade ganz viele Mami-2-be’s in meinem Umfeld. Und wie ich damals auch, haben auch sie all ihre Ideen und Vorstellungen davon, wie sie als Mama mal sein möchten.

Auch ich hatte das. Und habe das immer noch. Schließlich ist das ein stetiger Prozess mit immer neuen Anforderungen. Zum Zeitpunkt heute muss ich jedoch sagen, dass ich so ziemlich die Mama geworden bin, die ich mir gewünscht habe zu werden. Soweit ich es abschätzten konnte. Und mit den Abstrichen, die der Alltag einfach mit sich bringt.

Denn natürlich bringt so ein kleiner zuckersüßer Mitbewohner auch Aufgaben und Momente mit sich, über die man sich vorher einfach keine Gedanken gemacht hat. Oder von denen man gedacht hat, dass man sie AUF JEDEN FALL nicht tut, anders tut oder eben überhaupt tut.

Deshalb gibt’s heute von mir eine kleine lustige Hitlist von Dingen, die ich nicht unbedingt von mir gedacht hätte. Schreibt doch mal gerne, was das bei Euch gewesen war 🙂

Vom Mamasein

Dass hier tatsächlich mehr BabyBB Musik läuft, als meine Lieblingshits – momentan immer noch Karnevalsmusik, denn die findet er super! Ist ja schließlich auch ein Bönnsche Jung!

Dass ich bei Krankheitsanzeichen 10x in einer Nacht Fieber messen werde.. nur um sicherzugehen, dass es nicht ansteigt. Bei BabyBB natürlich, nicht bei mir.

Dass ich Kinderbücher kaufen werde, damit mir nicht langweilig wird. Der Babyboy hat seine Lieblingsbücher und fordert gar keine neuen. Aber da wir jeden Tag vor dem Einschlafen lesen, brauche ICH immer wieder neue Bücher, um nicht immer wieder das gleiche vorlesen zu müssen.

Dass ich mir immer wieder so unsicher sein werde: mit dem Babyboy zum Arzt oder nicht zum Arzt? Und dass ich dann oft im Wartezimmer sitzen werde und nach 1 Stunde Wartezeit denke: Ach peinlich, so schlimm ist es doch nicht. Nur ein Babyhusten, jetzt wird die Ärztin gleich mit dem Kopf schütteln, was ich hier überhaupt will.

Dass es mir manchmal ein bisschen egal ist, wenn der Babyboy auch mal mit dreckigen Klamotten durch die Gegend läuft… oder mit zwei verschiedenen Socken. Wirklich! Gerade was die Socken – Stoppersocken – angeht. Wir haben ungefähr 10 einzelne Socken… ohne Gegenstück. Und ich kaufe fleissig nach, aber sie werden einfach nicht mehr. Und statt auszurutschen hat der kleine Kollege dann eben auch mal verschiedene an. Und in Sachen dreckig. Lieber isst er genüsslich sein Eis und tropft sich dann voll, als dass ich hysterisch mit einem Tuch um ihn herumwedele und den Flow beim Genießen zerstöre.

Dass ich immer noch viel lieber für mich shoppen gehe, als den Babyboy mit Klamotten zuzupacken. Vielleicht liegt es auch daran, dass er ein Junge ist und die Vielfalt nicht so groß? Ich kaufe gerne mal was, aber „durchgedreht“ bin ich shopping-technisch noch nie 🙂

Dass ich immer noch lieber Gala und InStyle lese, als Eltern-Zeitungen (das war nur in den ersten 4, 5 Monaten anders).

Dass ich in jeder Nacht, in der der Kleine durchgeschlafen hat, nach meinem Aufwachen sofort an sein Bett muss, um zu sehen, ob alles okay ist. OMG! Dabei ist er schon 2 1/2!!! Wann hört das auf? 😉

Dass ich ihn mit dem iPad besteche. Okay, „Edgar, der Bagger“… wenn ich Dir Fingernägel schneiden darf.

Oder mit Salzstangen. Okay, noch eine Salzstange, wenn Du der Uroma „Happy Birthday“ singst.

Dass ich mit dem Besuch von Spielplätzen einfach nicht warm werde… *räusper… kann man an zwei Händen abzählen.

Dass ich schon jetzt dem Moment nachtrauern werde, an dem wir das letzte Mal mit Kinderwagen unterwegs sein werden. Ehrlich! Praktischer geht’s kaum! Keine Entscheidungen, was man mitnimmt und ob man Lust hat, es zu tragen. Regenschirm, Jacke, Schal, noch eine Flasche Wasser…. – einfach alles rein in der Kinderwagen. Kein Schleppen von Einkäufen… und wenn der Babyboy doch müde ist, ihn auch noch rein. Die Karawane zieht weiter…

Dass ich stundenlang im Auto sitzen werde – freiwillig, ohne Murren und Knurren – um den Babyboy zu den Großeltern zu fahren, um mal 24 Stunden mit dem Liebsten alleine zu haben.

Dass dennoch einfach alles im Flow ist. Dass ich all die Ratgeber, die mich vor der Schwangerschaft und in den ersten Monaten begleitet haben, seitdem nicht mehr angefasst habe. Dass es irgendwie mit dem Bauch besser klappt, als mit dem Verstand (auch, wenn mich der Bauch einmal öfters zum Kinderarzt schickt, als der Verstand es vielleicht tun würde). Dass wir im Flow abgestillt haben, den Schnuller abgeschafft haben, dass wir von Schlafsack zu Decke gewechselt sind, am Wochenende das Babybett zum Juniorbett umbauen werden und dass wir im Flow langsam das Töpfchen zum Place-to-be machen. Irgendwie lief all das ohne Schnick-Schnack und Strategie.

Schon eine verrückte, aufregende Welt, die Mama-Welt! Und in der lebt es sich einfach am besten, wenn man sich nicht zuviele Gedanken macht. Wenn man Vorstellungen auch mal über Bord werfen kann und man im besten Fall auch mal fünf gerade sein lässt! Ich freue mich auf Eure Beiträge 🙂

 

9 Comments

  • Ich hätte nicht gedacht, dass ich kaum noch Zeit zum essen habe und mir dann um 16h nach der 4. Fütterung des Babys mal einfällt, ach die Mama könnte ja auch mal was essen. Diese neue Geduld, die man aufbringen kann, wenn man in einer Nacht zum gefühlt 50.mal den Schnuller wieder reinsteckt. Dieses ständigem Bettchen gehen um zu schauen ob alles in Ordnung ist kommt mir sehr bekannt vor. Die Männer sind da viel entspannter. Lg

  • Ach ja, auch wenn es gar nicht mein Thema ist, war es trotzdem eine Freude den Post zu lesen. Ich kann mir so einiges ganz gut vorstellen und ich glaub das mit der langen Aufofahrt für Zeit mit dem Liebsten wird bei uns auch mal so sein. Ist es ein bisschen auch jetzt schon, denn wir flüchten regelmäßig zu den Schwiegereltern aufs Land für Ruhe!

  • Was ich von mir als Mama nicht gedacht hätte:
    – dass ich zur größten Spaziergängerin von Bonn geworfen bin – denn Spielplätze sind auch nicht so meins
    – wie mühsam es für mich ist, Loszulassen. Durch meinen Sohn bin ich noch perfektionistischer geworden
    – wie stark man sein kann für sein Kind, wenn neben dem Babyversorgen das Leben noch andere Pläne für einen hat
    – wie stark ich mich, die ich schon vorher überaus kinderlieb war, nun für alle kleinen Mäuse verantwortlich fühle und wie unerträglich Kinderleid für mich ist
    – wie wenig ich mich in Geburtsvorbeteitungskursen, Krabbelgruppen etc. peinlich berührt fühle – schämte mich früher schnell fremd
    – die Vorstellung, dass ich meinen Sohn noch vor 15 Monaten nicht gekannt habe. Irgendwie war er doch immer schon Teil von mir
    – dass ich immer noch so sehr ich selbst geblieben bin trotz Mamasein und neuen Rollen, die damit verknüpft sind.

  • Es ist so spannend, wie sich das Leben als Mama verändert. Und sei gewiss, es kommen noch so spannend schöne Dige auf Dich zu – freu Dich darauf ganz arg!

    Psssst, ich hätte nie gedacht, dass ich die Mutter sein werde, ich ich heute bin. 😉

  • Finde auch, das Bauchgefühl ist ein sehr guter Wegweiser! Irgendwie klappt damit doch auch alles sehr gut! & wenn du keine Spielplätze magst, geh doch mal mit mir 😀 😀 😀 …

  • Liebe Jana, wie süß und sympathisch deine Fakten sind. Ich lese übrigens auch lieber Gala und InStyle, als Eltern-Zeitungen. Die Spielplätze sind auch nichts für mich… Zum Glück bin ich nicht die Einzige, die so denkt! 😀

    Ganz liebe Grüße,
    Mihaela

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