Chroniken einer Trauzeugin // Die große Bachelorette-Party – die Bahnfahrt und der Check-In

So ging’s los & weiter geht’s:

… und dann ging’s in 3 Autos zum Bahnhof. Und der lag so, dass er uns unbeabsichtigt in die Karten gespielt hat, denn gestartet sind wir von einem Bahnhof in einem nahegelegenem Junggesellenabschieds-Eldorado. Und da wir noch etwas Zeit hatten, haben wir die „arme“ Braut noch einmal kurz in die Irre geführt und vor einem Hotel angehalten 🙂 Und da es (leider, für unseren kleinen Plan in dem Moment aber glücklicherweise) geregnet hatte, habe ich sie dann auf dem Handy angerufen, denn sie saß in einem anderen Auto und ihr gesagt: „Bleibt mal noch sitzen, bis es aufhört, dann laden wir aus….“ Gut, nach 5 Minuten Sitzenbleiben mussten wir die Sache jedoch auflösen, weil die Bahn ja nicht ohne uns losfahren sollte. Somit sind wir dann gen Bahnhof gedüst. Von den Mädels in ihrem Auto weiß ich aber, dass sie auch in den 5 Minuten schon wild spekuliert hatte. 🙂

Die Bahnfahrt

Dann ging die Reise los – für die Braut zu einem noch immer unbekannten Ziel. Und ich konnte mein umfangreiches Gepäck schon einmal halbieren, denn Goodie-Bags, Brötchen und Co wurden an die Ladies verteilt. Der Prosecco wurde geöffnet und es hiess zum ersten Mal an diesem Wochenende: „Cheers, auf die Braut in spe“.

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Und dann wurde es ernst – denn auch, wenn wir nicht mit Motto-Shirts und Bauchladen durch die Gegend laufen wollten, so konnte es dennoch nicht schaden, wenn die Braut wenigstens ein bisschen zur Party-Kasse beisteuern würde. Und da ich beim letzten JGA, bei dem ich war, gute Erfahrung mit dem Verkaufen von netten Dingen in der Bahn gemacht hatte, habe ich gedacht: „Ein paar süße Dinge an die Mitreisenden zu verkaufen, kann doch ganz nett werden – und ist auch nicht annähernd so *uuuuh, wie im Cindy-von-Marzahn-Kostüm in der Düsseldorfer Altstadt merkwürdige Dinge zu verscherbeln und einer von 50 JGA’S zu sein“.

Und dann überreichte ich diesen Korb:

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Gefüllt mit den selbst gebackenen Muffins (s. den Beitrag davor – & hier hatten auch noch andere Mädels fleissig mitgebacken), kleinen Schnäpsen und Süßem. Ein einfacher Klapp-Korb mit Schleife verziert und ab durch die Regionalbahn. Und ich muss sagen, fast mehr als jeder Zweite hat in den Korb gegriffen – Mamis haben Muffins gekauft, jüngere Reisegruppen die Schnäpschen… alles in allem haben wir 36 Euro eingekommen – bei einem fairen Stückpreis von einem Euro 🙂 – auch, wenn sich die Braut am Anfang erst ein bisschen geziert hat. Aber wenn neun Mädels motivierend auffordern… 😉

Nach zweimal umsteigen sind wir dann 25 Minuten nach Party-Zeitplan am Ziel angekommen, denn ein Gleiswechsel hatte uns Schwerbepackten einen Strich durch die Pünktlichkeit gemacht – Zug weg 🙂 Und dann waren wir da – in Bochum. Und bis zum Schluss war die Braut nicht wirklich sicher, was wohl das Ziel sein würde, denn gerade im Ruhrgebiet gibt’s ja so manche City mit Partymeile.

Der Check-In

Gebucht hatte ich das Park Inn by Radisson – das liegt zwei Minuten zu Fuss vom Bahnhof entfernt und direkt am Anfang der City. Der Preis für ein Doppelzimmer lag bei 70 € und der Preis für das Highlight meiner Buchung bei 160 €. Denn für die Braut, mich und zwei der Mädels (über Zustellbetten gelöst) hatte ich eine der beiden Suiten gebucht – 80 qm im obersten Stockwerk.

Das wusste die Braut beim Check-In natürlich noch nicht und so schickte ich sie erst einmal mit auf ein Doppelzimmer. Und ab dann hatten vier der Ladies und ich 30 Minuten Zeit, die Suite herzurichten. Denn wir hatten da so einiges im Koffer 🙂

Eine halbe Stunde später war es dann soweit und die Braut durfte zu uns kommen. Durch den hinteren Eingang der Suite, der direkt ins Schlafzimmer führte. Da man Schlaf- und Wohnbereich mit einer großen Schiebetür trennen konnte, wirkte das Schlafzimmer auch nur wie ein normales Hotelzimmer. Wir sahen an ihrem fragenden Gesicht, dass sie sicherlich dachte: „Ich hab doch ein Zimmer, was soll ich hier und was passiert jetzt?“ 🙂 Oh yeeees!

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Dann bemerkte sie die Schiebetür und ich kann mir vorstellen, dass sie gedacht hat: „Bitte, bloß kein Stripper dahinter!“ Mit einer feierlichen, zweideutigen Einweisung durfte sie die Schiebetür dann öffnen…

CHRONIKEN EINER TRAUZEUGIN

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