Ich finde Berlin toll. Punkt.
Manch einem, mit dem ich über Berlin spreche, ist die Stadt doch irgendwie zu bunt, zu laut, zu groß… aber da meine Lieblingsstädte London und New York sind, ist Berlin in Sachen Größe dann doch noch die kleine Schwester. Und so war es mal wieder Zeit, gen Osten zu fahren, um einen Tag in der Hauptstadt zu verbringen. Road-Trip… denn die rund 600 km haben wir in sechs Stunden mit dem Auto hinter uns gebracht. Und was ich dort in den nächsten 24 Stunden gemacht habe: Eine kleine Inspiration.
Die Ankunft
Nach so vielen Stunden auf der Autobahn mit Wasser und Sandwiches war es uns ganz dringend nach etwas Leckerem und Warmem. Ein Berliner Freund hat uns dann mit zu „Frau Mittenmang“ genommen. Ein Restaurant mit kleiner, so gut wie täglich wechselnder Karte, einem bunten Mix an Mobiliar, lässigem Service-Team, guten Weinen, Berliner Weiße und schummrigem Licht. Eher gemütlich als zu szenig. Für mich gab’s ein super-leckeres Veggie-Gericht, das in der Bewertung sogar die Fleisch-Jungs geschlagen hat. Knödel mit einer Gorgonzola-Sauce, Pilzen der Saison, Kirschtomaten… sehr lecker. Dazu gab’s eine Berliner Weiße mit grünem Schuss. Mit vielen netten Gesprächen war das ein toller Abend.
Der nächste Morgen
Den Morgen haben wir dann nicht ganz Frühstücks-like begonnen… sondern „kuchig“ verbracht. Denn ich WOLLTE unbedingt zu Princess Cheesecake, nachdem ich soviele schöne Instagram-Bilder bei anderen Bloggern gesehen hatte. Und dahin ging’s dann auch. Ins Käsekuchen-Paradies.
Käsesahne-Torten in allen erdenklichen Variationen, New York Cheesecake, Tartes mit Käsekuchen-Bezug,… OMG! Somit dauerte die Entscheidung auch einige Minuten – bevor es dann ein Cheesecake mit tropischem Solero-Geschmack wurde.
Und der war leckeeeer! Ich hätte mich am liebsten durch die ganze Auswahl der hausgemachten Käsekuchen probiert… aber dann muss ich wohl mal wiederkommen. Das Café dazu ist klein, aber fein mit viel Liebe zum Detail und netten Mitarbeitern. Und mit ganz viel Käsekuchen 😉 Und Bircher Müsli und Pancakes zum Frühstück. Wer’s sauer mag – die hausgemachten Zitronenlimo ist echt lecker!
So gestärkt bummelten wir ein bisschen durch Berlin Mitte, doch ich wollte unbedingt zum TopShop im KaDeWe und so nahmen wir die Bahn bis zur Station Wittenbergplatz, die direkt vor’m KaDeWe liegt. Leider, leider war die Kollektion, die wir im KaDeWe vorfanden für Männer und für Frauen enttäuschend 🙁 schade! Aber so hatten wir mehr Geld, das wir in Köstlichkeiten investieren konnten. Nichtsdestotrotz, hier gibt’s einen von 4 TopShops in Deutschland und 200 Meter weiter liegt auch noch ein Forever21.
Mit der Linie 100 klapperten wir aber nun zum LowBudget-Ticketpreis einige Sehenswürdigkeiten ab – denn die Linie 100 ist eine normale Buslinie, fährt aber viele tolle Berliner Punkte ab und ist somit eine geheime Stadtrundfahrts-Linie. Brandenburger Tor, Alexanderplatz, Gedächtniskirche, Schloss Bellevue… ohne Sprecher, aber schön, um noch ein bisschen Berlin mitzunehmen. „Unter den Linden“ sind wir dann ausgestiegen, denn nun sollte es ganz schön entspannt zugehen.
Wellness
Denn auch für ein bisschen Wellness war Zeit. Eines von den zwei Nivea Häusern, die es auf der Welt gibt, steht in Berlin, nicht weit vom Brandenburger Tor entfernt. Dort gibt es nicht nur eine riesige Auswahl an Nivea Produkten, viel zum Testen und gute Beratung sondern auch das Nivea Spa. Und nach einem tollen Besuch im Spa in Hamburg, wollte ich mir nun dieses Mal eine kleine Auszeit in der Berliner Dependance gönnen.
Und so hatten wir uns die Wellness-Behandlung „Wolke Sieben“ gebucht, denn nach vielen Stunden auf Berliner Straßen hatten unsere Füße eine entspannende Behandlung verdient. 25 Minuten für 22 Euro. Nach der Anmeldung am Counter konnten wir im Wartebereich mit einem Wasser Platz nehmen, bis die beiden Kosmetikerinnen kamen, die uns mit in die erste Etage nahmen.
Beide waren sehr nett, stellten sich uns mit Namen vor… Dann nahmen wir Platz, es wurde kurz gefragt, ob wir irgendwelche relevanten Beschwerden hätten, die sie bei der Behandlung berücksichtigen sollten und dann ging es los. Und unsere Füße wurden auf Wolken katapultiert 🙂 denn sie konnten sich bei einem Fußbad, Fußpeeling und einer entspannenden Fußmassage im Beauty-Bereich des Nivea-Hauses wunderbar erholen.
Eine Wohltat für „Shopping-Füße“ 🙂 Danach mag man seine Schuhe gar nicht mehr anziehen, um das tolle Gefühl möglichst lange zu spüren! Das Einzige, was ich mir noch gewünscht hätte, wäre ein bisschen mehr Nivea im Erlebnis. Eine kleine Praline mit Nivea Logo zur Behandlung, eine duftende Probe hinterher, ein Fruchtsaft oder einfach nur ein duftendes heisses Tuch, wie man es vom Fliegen kennt… irgendetwas, was man bei anderen Kosmetik-Behandlungen nicht bekommt, aber was noch ein bisschen Nivea ist. Aber auf jeden Fall ein schöner Aufenthalt, den ich mir sicherlich wieder gönnen werde, sollte es mich nach Hamburg oder Berlin ziehen. Dann lerne ich aber auch gerne wieder eine andere Behandlung kennen, denn das Angebot ist wahrlich verlockend!
Herbstlicher Snack
So entspannt ging’s dann durch den Innenhof zu Vapiano, um dort eine herbstliche Kürbissuppe mit Ciabatta und Croutons zu verspeisen. NomNom! Perfekt bei dem Berliner Herbstwetter!
Von dort aus kann man dann auch noch toll die Friedrichsstraße entlang bummeln und den ein oder anderen Shop mitnehmen.
Abendessen
Und dann war schon wieder Abendessenszeit und für das fuhren wir zurück nach Mitte. Ins DuDu zu Sushi und japanischen Spezialitäten… wobei ich vorher noch nie japanisch gegessen habe und die Gerichte neben Sushi für mich auch als Thai hätten durchgehen können. Auf jeden Fall ein sehr cleanes, cooles Ambiente, mit Küche, in die man Einblick hat, vielen männlichen Service-Kräften, wenig Platz, was aber für die Atmo spricht,… mir hat’s gefallen und lecker war es auch noch. Zur Vorspeise einen Veggie-Papaya-Salat, zum Hauptgang ein Curry mit Tofu und Reis… und dazu viel Rosé Wein. Perfekt! Auch vom Preis war’s in Ordnung. Positiv aufgefallen ist mir, das trotz schlechtem Wetter auch der Terrassenbereich perfekt inszeniert war. Mit Blumen, Kerzen.. und das mitten in der City. Solltet ihr unbedingt auch mal testen!
Danach…
Zum Absacker – der bei mir ein Moscow Mule war – ging’s nach nebenan ins „Mein Haus am See“. Ein Wohnzimmer mit einem wilden Mix aus Sofas, Ebenen, super Musik,… alles ein bisschen zufällig, sehr lässig, aber wahrscheinlich genauso gewollt 🙂 Berlin halt! Ich hätte ewig bleiben können, mich durch die Karte probiert und das Treiben um uns Herum beobachten können… aber irgendwann ist der schönste Tag vorbei.
Aber – I’ll be back Berlin! Habt ihr Tipps für’s nächste Mal? Her damit!
Die Adressen
Princess Cheesecake
Tucholskystraße 37 / Berlin Mitte
Dudu (Tisch reservieren!)
Torstr. 134
10119 Berlin
Mein Haus am See
Torstr.125
10119 Berlin
TopShop
Tauentzienstraße 21
10789 Berlin
Nivea Haus (Termin reservieren!)
Unter den Linden 28
10117 Berlin
Vapiano
Mittelstraße 51
10117 Berlin
Frau Mittenmang
Rodenbergstraße 37 / Prenzlauer Berg