Detox 2015 – so ist’s mir ergangen – ein Erfahrungsbericht

Nun liegen sie hinter mir. Die 7 Tage Detox 2015. Zwei Tage lang war Vorfasten angesagt, drei Tage lang gab’s nur Säfte und je Tag eine Suppe und zwei Tage hieß es nachfasten. Wie genau der Plan aussah, das könnt ihr hier noch einmal nachlesen – heute erzähle ich Euch, wie es mir ergangen ist & ob ich es noch einmal machen würde.

Gefastet habe ich mit Detox Delight. Dadurch wird einem das Saftfasten schon erheblich erleichtert, auf jeden Fall was die Zubereitung von sämtlichen „erlaubten“ Suppen & Säften angeht. Man kann sie nämlich einfach bestellen. Und aussuchen, welche Art von Cleanse, so wird das Detoxen dort genannt, es sein soll. Ob nur Säfte oder Lemonades & Nutmilk mit Aktivkohle, Green Juices oder aber eine Kombi aus Juice und Suppe. Da ich schon beim Fruchtfasten vor zwei Jahren gemerkt habe, dass ich einmal am Tag irgendwie etwas Warmes brauche, habe ich mich für die Juice & Soup Delight Kombi entschieden. Eine Lemonade, drei Juices und eine Suppe. Alles war superfein püriert und ist 100% organic, natürlich, kaltgepresst, vegan & glutenfrei.

Aber zuerst war Vorfasten angesagt. Zwei Tage lang hieß es also, auf vieles schon einmal zu verzichten. Auf Weizen, auf Kaffee, Zucker, Tierisches und Alkohol. Morgens gab’s Obst mit Nüssen und Kernen, als Snack zwischendurch noch einmal Obst, mittags Dinkelnudeln mit einer Gemüse-Tomaten-Sauce. Abends Dinkelbrot mit einem veganen Aufstrich. Dazu gab’s morgens & abends Detox-Tee und Chlorella Algen. Und ich muss sagen, ich hab’s ohne Cheaten geschafft 🙂 Noch nicht einmal BabyBB’s Brei habe ich probiert. Hunger, Heißhunger & Co hatte ich gar nicht, jedoch tatsächlich Kopfschmerzen. Wobei ich mich wunderte, woher? Denn schließlich esse ich auch sonst mal einen Tag lang keinen Weizen & keine tierischen Dinge… ich könnte mir jedoch vorstellen, dass es der Kaffee war, nach dem gelüstete es mir nämlich. Oder einfach ein dummer Zufall.

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An Tag 1 der drei 100% Fastentage ging es dann morgens los mit dem Glaubersalz. Nicht so schlimm, wie man vielleicht denkt 😉 Googelt mal, wenn ihr mehr Infos dazu braucht.

Und dann klingelte es auch an der Tür & der Postbote brachte meine Ration Säfte & Suppen, daneben steckten noch zwei vegane Snacks in der Box. Granola und Cracker. Alles kam in einer Kühlbox und war wirklich noch eiskalt. Die Produkte haben eine Haltbarkeit von drei Tagen, wenn man also länger als drei Tage fastet, dann bekommt man noch eine 2. Lieferung.

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Ich machte Platz im Kühlschrank und dann gab’s „Nummer 1“. Ich war gespannt. Eine Lemonade mit Apfel, Wasser, Lemon & Chili. Lecker, eine tolle leichte Schärfe – eine meiner Lieblingsflaschen von Nummer 1 – 4.

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Man soll die Säfte ungefähr im Abstand von zwei Stunden trinken. Das hieß bei mir ungefähr 9 – 11 – 13 – 15 & abends dann noch die Suppe. Ganz schön viel Flüssigkeit – zwei Liter Saft, plus die Suppe, plus den Detox Tee & plus Ingwer-Wasser, welches ich mir in einer Karaffe vorbereitet hatte & plus die entwässernde Wirkung so einer Kur. Lange Busfahrten ohne Toilette solltet ihr in der Zeit nicht auf Euch nehmen.

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detox delight saftfasten detox kur online bestellen blog erfahrung 3 tage cleanse fastenkur kühlboxMein „Mittagessen“ meist mit Saft Nummer 2 sah dann jeden Tag in etwas so aus: Juice, Chlorealla Algen und Heilerde 😉

Die Säfte Nummer 3 & 4 waren dann nicht mehr so fruchtig, sondern wurden durch Gemüse unterstützt. Ich bin leider nicht so der Green Juice Typ, aber ich wusste, da muss ich durch. Juice 4 bestand zum Beispiel aus Apfel, Gurke, Orange, Kiwi, Chlorealla Pulver & Mangold. Gurke als Getränk, das ist leider nicht so meins 😉 aber durch das Trinken mit den Strohhälmen, die auch im Paket waren, ging’s.

Der erste Tag ging super vorbei, ich hatte tatsächlich keinen Hunger, trank die Säfte und am Abend freute ich mich riesig auf die Suppe – quasi als kulinarisches Highlight des Tages. Ich muss sagen, die sind alle wirklich lecker.

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Auch der zweite Tag war perfekt. Ich freute mich auf jeden einzelnen Saft, die Suppe am Abend wurde herbeigesehnt & auch die Gurke in Nummer 4 schmeckte ich nicht merh ganz so intensiv. Ein großer Hunger blieb aus, auch der Appetit auf bestimmt Dinge zeigte sich nicht. Außerdem erwartete mich ein ganz besonderes Highlight, von dem ich Euch aber noch einmal gesondert erzähle. Ich sage nur: Detox-Entspannung 🙂

Am dritten Tag bekamen wir dann Besuch. Und die wollten wir natürlich auch kulinarisch bewirten. Zuerst waren wir im Burito Rico & da war ich auch schon so lang nicht mehr & da ist es doch so lecker und plötzlich kündigte sich eine große Lust an. Ich überlegte hin & her, meinen Saft Nummer 3 hatte ich dabei. Und dann entschied ich mich, von der Ausnahmen-Karte Gebrauch zu machen und etwas „Erlaubtes“ zu essen. Ich bestellt mir eine Portion Guacomole & genoss sie, als wäre sie ein wahres Gourmetessen.

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Als die anderen dann erneut im First Flush Kuchen aßen, freute ich mich über einen leckeren Tee. Später gab es noch ein schnelles Bier im Bönnsch und im ganzen Gastraum roch es so lecker nach Essen – ich glaube, so intensiv nehme ich Gerüche sonst nicht war. Aber, ich blieb standhaft. Und als die anderen am Abend Burger & Nachos mit Käse aßen, trank ich Saft Nummer 4 (die Suppe hatte ich an diesem Tag vorgezogen) und genehmigte mir noch einen Teelöffel Guacomole. Dennoch war ich den ganzen Tag fit, gut drauf und stolz, es weiter durchzuziehen. Denn ich hatte es geschafft. Saft Nummer 4 war die letzte Flasche im Kühlschrank.

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Mit dem Aufstehen am nächsten Tag begann dann das Nachfasten, welches genauso ablief, wie das Vorfasten. Mitten ins Nachfasten hinein fuhren wir auf den Getrudenhof – ich bestellte vegane Kürbis-Kokos-Ingwer-Suppe & Obstsalat und war super-happy, hinterher bei BabyBB’s Oma, die mit Kuchen Geburtstag feierte, genoss ich das Detox Delight Granola mit Mandelmilch. Auch der Montag folgte diesem Prinzip. Und dann hatte ich es „geschafft“ 🙂 Ohne richtigen Hunger, die meiste Zeit zielstrebig, nur 2x eine kleine Portion Guacomole als „erlaubter Cheat“ ins Fasten eingebaut…

Und mein Fazit? Ich würde es wieder machen. Es ist einfach zu organisieren, man kann es gut durchhalten und heute, ein paar Tage später fühle ich mich noch immer wirklich gut danach. Ich habe das Gefühl ich bin fitter, 1 kg ist „runter“ & hinzu kommt, wie sehr man es danach wieder schätzt, alles essen zu können, was man will. Heute lag plötzlich ein Mini-Croissant vor mir… und ich traute mich ehrfürchtig es kaum zu essen. Zum Einen, weil es 7 Tage lang „nicht erlaubt war“, zum anderen, weil ich es plötzlich als Cheat ansah 🙂 an den Detox-Body.

Komisch ist jedoch, dass ich das Fruchtfasten als insgesamt intensiver in Erinnerung habe. Wobei ich da ja sogar essen durfte. Ob es die 5 Tage waren? Oder ob die Säfte einfach effektiver sind, was das Steuern des Hungergefühls angeht?

Mein Tipp: Wenn ihr auch mal möchtet, dann solltet ihr Euch den Termin auf jeden Fall im Kalender eintragen & gewissenhaft aussuchen. Natürlich kann man sich auf Feiern, auswärts & Co. auch mit seinem Juice dazusetzen, aber man will ja auch manchmal einfach nicht verzichten müssen.

Ich denke, dass ich in ein paar Monaten wieder einen Cleanse machen werde. Ob wieder mit Säften, nochmal mit Obst oder ganz anders, ob 3, 4 oder 5 Tage – das wird sich zeigen. Und ihr?

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* Danke an Detox Delight für das unverbindliche Stellen 3-Tages-Ration *

4 Comments

  • Oh Jana ich glaub ich will auch :). Aber vielleicht besser nach Weihnachten, dann lohnt es sich so richtig und ich kann alle Dominosteine und und und aus dem Körper spülen. Danke für diesen schönen und informativen Beitrag! :*

  • Echt interessant. Bis ich das auch machen kann, müssen auch bei mir erst Schwangerschaft und Stillzeit vergehen. Ich hatte bei den Bildern erst gedacht, dass die Saftflaschen die typische Smoothiegröße haben, aber sie scheinen wohl größer zu sein? Toll jedenfalls, dass Du es durchgehalten hast. Ich kann mir vorstellen, dass man danach jeden Bissen ganz neu wahrnimmt.

    • Hallo Carli,

      genau, ich musste ja auch warten, bis Schwangerschaft & Stillzeit vorüber waren. Irgendwie ein bisschen auch ein Startschuss in ein: Jetzt gehört mein Körper wieder ganz mir Zeitalter.

      Die Flaschen sind 0,5 Liter groß & jaaa – am Anfang schmeckt jeder Bissen ganz intensiv. Echt toll!

      Liebe Grüße
      Jana

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