Mein Leben als Trauzeugin // Die letzten Vorbereitungen für die standesamtliche Hochzeit

… und dann war es endlich soweit. Der zweite große und vor allen Dingen wichtigste Tag rund um die Hochzeit meiner besten Freundin war gekommen. Die standesamtliche Hochzeit – der Tag des magischen „Ja, ich will“!

Und den verbrachten wir zu sechst in Köln – auch, wenn Köln weder Heimatstadt noch Wohnort der beiden war, war es  ein romantischer Heiratsantrag während der Kölner Lichter zwei Jahre zuvor, der die beiden auf die Idee gebracht hatte, hier auch zu heiraten. Denn die Braut wollte ihre Hochzeit ebenso unvergesslich gestalten, wie den Antrag: Mit Feuerwerk, Kerzen, Musik, auf dem Rhein… und einfach nur genießen & sich um nichts kümmern müssen.

Nebenbei auch praktisch für mich 🙂 denn ich hatte von allen die kürzeste Anreise. Neben dem Brautpaar und mir waren noch eine enge Freundin, der Trauzeuge und seine Frau mit dabei. Bewusst in kleinem Kreise, denn das rauschende Fest mit allen Freunden und der Familien sollte die kirchliche Hochzeit in drei Wochen werden.

Und auch, wenn es im kleinen Kreis stattfinden sollte, so hatten der Trauzeuge und die Trauzeugin schon einiges zu tun. Denn ob kleiner Kreis hin oder her, wir wollten den beiden den Tag mit vielen Kleinigkeiten und Überraschungen versüßen, so das auch im Nachhinein viele „Weisst Du noch…“-Momente stets an den Tag des Ja-Wortes erinnern würden.

Somit verbrachten wir die Zeit nach der ersten Kontaktaufnahme mit dem Sammeln von Ideen, dem Verteilen von Aufgaben und verschiedenen Anrufen und Vorab-Besuchen.

Auch das Hotel, in dem wir alle sechs schlafen würden, bezogen wir mit in die Planungen ein und ließen uns verschiedene Angebote für besondere Extras machen – ein Upgrade der beiden in eine Suite, ein Sektempfang nach der Trauung, Rosenblätter im Zimmer, ein Frühstück im Separée am nächsten Morgen… auch, wenn wir nicht alles gemacht haben, aber als Inspiration 🙂

Ebenso rief ich bei der Kölner Seilbahn an, denn die Trauung sollte direkt über dem Rhein, in einer der Gondeln stattfinden. Eine ausgefallene, aufregende Idee – um die wir auch noch die ein oder andere Überraschung bauen wollten. Schließlich war die Fahrt in der Gondel ja der wichtigste und eigentliche Teil der Hochzeit.

Und somit planten wir viele Dinge, ich schrieb wieder meine geliebten ToDo Listen, wir riefen das Brautpaar in Spe mit fadenscheinigen Begründungen an, um noch Details zu erfragen und dann war Samstagmorgen.

Die Fahrt nach Köln trat ich brandgefährlich an… mit fünf roten hyperaktiven Freunden im Auto! Denn am Abend zuvor hatte ich in der Ballonerie fünf mit Helium gefüllte Ballons gekauft (ca 8 €).

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Da denkt man, man kauft einfach mal so fünf Ballons, dann durften die bei dem heisen Wetter nicht über Nacht im Auto bleiben, mussten die Hindernisse Fahrstuhl und Rauputzwand nehmen und ich war ständig darauf gefasst, dass einer während der Fahrt oder nachts in der Wohnung einfach so platzte. Das tat glücklicherweise niemand, aber sie tanzten auf der Rückbank einen andauernden Tanz und kamen mir auch gerne beim Bremsen näher. Sehr anstrengend. Aber die Ballonerie ist für Partybedarf und mit Helium gefüllte Ballons in sämtlichen Farben und Formen zu empfehlen! 🙂

Mein erster Stop in Köln war dann der Blumenladen „Stielecht“ in Ehrenfeld, denn dort hatte ich den Hochzeitsstrauß und Anstecker für die beiden bestellt.

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Stielecht ist ein schöner kleiner Laden mit viel Liebe zum Detail – vor der Tür, im Laden selbst und im verwunschenen Innenhof.

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Und irgendwie arbeiten dort gar nicht die typischen Floristinnen sondern eher Ehrenfeld-Mädels. Ich habe mal ein paar Fotos vom Blumenmeer gemacht.

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Bepackt mit den nervenden Ballons und einem tollen Strauß (den gibt’s in Teil 2) ging es dann Richtung Köln City, um dort leckere Köstlichkeiten einzupacken. Nicht ganz die beste Wahl, denn am Samstagmittag im Bereich der Ehrenstraße einen Parkplatz zu bekommen ist schon eine kleine Herausforderung. Nach ein paar Runden Kreisen konnte ich dann aber doch parken und bin ins Cupcake-Paradies Royal Cupcakes eingetreten.

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Cupcakes mit Glitzer, Früchten, Keksen… in allen möglichen Farben und mit lustigen Namen, wie Dornröschen, Carla oder Sissi –  wer möchte da nicht sofort zubeißen? Lecker! Sechs Stück nahm ich in einer süßen Box mit Griff mit, während ich am liebsten schon einmal ein Stückchen genascht hätte. Naschen kann man nämlich vor Ort, denn die Cupcakes gibt’s nicht nur zum Mitnehmen, man kann sie auch im Café genießen.

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Und dann ging es los Richtung Hotel… und was dann passierte: Beim nächsten Mal in den „Chroniken einer Trauzeugin“

Die Adressen

Stielecht Floristik / Landmannstraße 2 – 50825 Köln

Ballonerie Bonn / Kölnstraße 39  53111 Bonn

Royal Cupakes / Alte Wallgasse 5  50672 Köln

CHRONIKEN EINER TRAUZEUGIN

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